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Berichte aus der Gemeinde

Freiwilligenarbeit vorgestellt! Hans-Peter Moser

Hans-Peter MoserIn der letzten Ausgabe des Kirchenboten haben wir begonnen, Freiwillige und damit Arbeitsfelder für freiwilliges Engagement vorzustellen. Hans-Peter Moser, welcher zuletzt beim Nachhaltigkeitsmarkt (siehe auch untenstehenden Artikel) mitwirkte, ist an vielen Stellen in unserer Kirchgemeinde aktiv:

Hans-Peter, in welchen Bereichen engagierst Du Dich in unserer Kirchgemeinde?

Kollektenkassier und Mitglied der Vergabekommission sind meine regelmässigen Tätigkeiten für die Kirchgemeinde. Die Mithilfe bei Gemeindeessen und bei Gemeindesonntagen ist eher spontan. Die Freude am Kochen oder die Themenbearbeitung ist der Ansporn.

 

Das sind teilweise Bereiche, die in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Was macht man als Kollektenkassier? Was ist eine Vergabekommission?

Als Kollektenkassier bin ich verantwortlich für die Weiterleitung der Spenden von Gottesdiensten an die zu berücksichtigenden Institutionen. Ich führe Buch über diese Zahlungen zu Handen der Hauptrechnung. Die Vergabekommission, bestehend aus drei Mitgliedern, stellt den Jahreskollektenplan nach Gesuchen sozialer Institutionen (z.B. HEKS, Brot für Alle) und den Vorgaben der Kantonalkirche zusammen. Zudem werden von der Kommission aus dem ordentlichen Budget auf Grund von Gesuchen oder erkannten Bedürfnissen Vergabungen vorgeschlagen. Vergabungen und Kollektenplan werden durch die Kirchenpflege genehmigt.

Du hast ein grosses Postfach im Sekretariat, welches manchmal fast überquillt. Welche Post an die Kirchgemeinde wird von Dir bearbeitet?

Die Kirchgemeinde ist eine begehrte Adresse für Bitten um Unterstützung aller Art. Diese Post wird von mir einer Vorsondierung unterzogen und je nach Bedürfnis, Inhalt oder Not in der Vergabekommission besprochen.

Zuletzt warst Du beim Gemeindeessen am Nachhaltigkeitsmarkt beteiligt. Was ist Dir an dieser Arbeit wichtig gewesen?

Das Thema dieses Marktes wird immer aktueller. Ernährung, Klima, Wirtschaft und Gesellschaft sind auch für mich wichtige Arbeitsfelder wo ich gerne einen kleinen Beitrag leisten will.
Nicht nur in unserer Kirchgemeinde, sondern auch in der politischen Gemeinde bist Du sehr engagiert.

Was ist Deine Motivation?

Auch in der politischen Gemeinde sind mir die gleichen Themen Anregung zum aktiv sein. Die Lebensqualität und das gemeinschaftliche Wohl sind mir wichtige Anliegen.

Du bist in Birsfelden konfirmiert und sicher schon sehr lang aktiv. Ist überhaupt ein Zeitpunkt zu benennen, seitdem Du in unserer Kirchgemeinde wirkst?
Nach meinem letzten Stellenwechsel zur Gemeindeverwaltung im Jahre 1986 konnte ich aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. Das Amt des Kollektenkassier war für mich der Einstieg in der Kirchgemeinde.

Hast Du Wünsche an die Kirchgemeinde für die Rahmenbedingungen Deines Engagements?
Die Kirchgemeinde soll weiterhin die Möglichkeit bieten, aktuelle gesellschafts- und umweltpolitische Themen zu bearbeiten und Hilfe auf jegliche Art bieten. Nutzen wir den Vorteil, keinen Wahlkampf alle vier Jahre führen zu müssen und uns seit beinahe zweitausend Jahre an die gültigen zehn Gebote halten zu können. Diese Orientierung ist sehr nachhaltig.

Es ist ein schöner Gedanke, dass mit den Geboten die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement gesetzt sind. 33 Jahre hilfst Du, diesen Rahmen zu füllen. Wenn ich eingangs feststellte, dass das Amt des Kassiers nicht so in der Öffentlichkeit steht, so doch die Wirkung Deiner Tätigkeit. Du gibst unserer Kirchgemeinde ein sich aktuellen Fragen und Nöten stellendes Gesicht. Vielen Dank dafür.


Interview - Burkhard Wittig – Sozialdiakon

Uwe SchamburekOrgelkonzert von Uwe Schamburek

Virtuose Musik vom Feinsten

Am Sonntag, 8. September gab Uwe Schamburek, der neue Organist der evangelisch reformierten Kirche Birsfelden sein erstes Orgelkonzert in Birsfelden. Auf dem einstündigen Programm standen eigene Improvisationen und Werke von Johann Sebastian Bach und Nicolaus Bruhns. Den gut 80 Zuhörenden gab der Künstler vorgängig eine kleine Einführung in die gespielten Werke.


Das erste Stück war eine Improvisation im neomodalen Stil, die mit ganz tiefen Tönen begann und sich dann differenziert entfaltete. Anschliessend folgte das Präludium in e von Nicolas Bruhns, einem Zeitgenossen von Dietrich Buxtehude. Diesem lebendigen Stück folgten drei kurze ruhigere Choralbegleitungen von Johann Sebastian Bach. Anschliessend intonierte Uwe Schamburekt die Toccata und Fuge in F-Dur ebenfalls von Bach. Dies ist das längste Orgelwerk Bachs überhaupt. Zum Schluss improvisierte Schamburek über den Choral „Was Gott tut, das ist wohlgetan“. Hier konnte der Organist seine Musikalität voll zur Geltung bringen.

Es gelang ihm, die Zuhörenden die Intensität seiner Musik regelrecht spürbar zu machen. Erstaunlich, welche unterschiedlichen Töne und Stimmungen der Musiker dem Instrument entlocken konnte. Feine, leise Töne wechselten sich mit der grossen Klangfülle der Birsfelder Kirchenorgel.

Auch für das ungeübte Ohr war der Besuch des stimmungsvollen Konzertes ein Genuss. Die Besucherinnen und Besucher freuen sich bereits auf ein nächstes Konzert. Bis dahin ist Uwe Schamburek in den Gemeindegottesdiensten am Sonntag zu hören.

GemeindeessesnGemeindeessen am Nachhaltigkeitsmarkt

50 kg Lebensmittel gerettet,
175 Bäume gestiftet

Ein neuer Markt in Birsfelden will auf Nachhaltigkeit und lokale Produkte aufmerksam machen. Da ist unsere Kirchgemeinde mit ihrem Projekt «nachhaltige Ernährung» in guter Gesellschaft und richtete am ersten Nachhaltigkeitsmarkt im September ein Gemeindeessen aus. Das Entscheidende war die Zubereitung aus geretteten Lebensmitteln, welche bei einem Grossverteiler aussortiert waren und von BackwarenOutlet in Basel geliefert wurden. Was da war, wurde verarbeitet. Es ist gelungen, aus Lebensmitteln, die zur Vernichtung bestimmt waren, drei verschiedene Suppen für eine sättigende Mahlzeit von über 100 Personen zu kochen. Was nicht verbraucht wurde ist am Abend an Bedürftige verschenkt worden.

Es gehört zum Konzept des Gemeindeessens, dass die Kirchgemeinde die Lebensmittel finanziert, Freiwillige das Essen bereiten und Spenden für soziale Projekte gesammelt werden. «Desert Tree», ein Basler Verein erhielt den Erlös in Höhe von 825 Franken. Das Hauptanliegen des Vereins sind der Erhalt bzw. die Aufforstung von Wäldern in Gegenden, die von Bodenerosion und Desertifikation betroffen sind. Konkret werden in Algerien Bäume gepflanzt, um der stetigen Ausbreitung der Wüste entgegenzuwirken. «Desert Tree» rechnet mit einem Aufwand 5 Franken je Baum in Algerien. Mit 165 Bäumen wirkt das Gemeindeessen noch lange nach, sogar global und als kleines Zeichen gegen die aktuelle Bedrohung von Wäldern.

Es war ein Kraftakt, das Gemeindeessen ausserhalb des Kirchgemeindehauses durchzuführen. Gemeinschaft ist ein Kraftwerk – dieses Motto haben die Helfenden gelebt. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben und natürlich an alle, die der Einladung zum Essen gefolgt sind und mit ihrer Spende geholfen haben.

Burkhard Wittig - Sozialdiakon

Kräuter im Kirchgemeindehaus - Gemeindesonntag

Kräuter im KirchgemeindehausDer Gemeindesonntag am 25. August war ein sehr harmonischer und besonders wohlriechender Tag. Im Garten der Kirchgemeinde haben wir das mit vielen Kräutern gemeinsam zubereitete Mittagessen bei Sonnenschein und mit fröhlichen Kindern zusammen genossen.

Wir haben nur gestaunt, als wir den Gemeindesaal betraten, es war eine Augenweide und eine Duftwolke von Kräutern in Töpfen und Bündeln. Cécile und Burkhard Wittig haben uns mit vielen Informationen bereichert und ihr enormes Wissen mit uns geteilt. Wir konnten alles anfassen und riechen, Kräuter mit Essig und Öl, Getränke und Teemischungen zum Mitnehmen zubereiten.

Bei Wittigs im GartenInzwischen haben die Kinder unter Anleitung der Familien Rudin und Wittig feine Gewürzplätzli gebacken und mitten im, zum Pflanzgarten umgestalteten Gemeindesaal, offeriert.

Als Abschluss haben wir den Kräutergarten der Familie Wittig an der Lärchengartenstrasse bewundert, wo cira 100 verschiedene Pflanzen gedeihen. An diesem sonnigen, warmen Spätsommertag war es besonders schön. Vielen Dank für diesen interessanten Tag.

Anikó Schaub

Information und Interview - Freiwilligenarbeit vorgestellt!
Sandra Jutzi

Über 200 Personen engagieren sich freiwillig in unserer Kirchgemeinde. Die Tätigkeitsfelder sind vielfältig und sicher nicht abschliessend zu benennen. Anhand einzelner Personen werden wir Tätigkeitsfelder vorstellen. Begonnen wird mit dem Einsatz freiwillig Helfender bei Seniorenferien. Sandra Jutzi hat diese mehrfach begleitet, zuletzt Anfang Juli.


Sandra JuzziSandra, wie bist du dazu gekommen, Seniorenferien zu begleiten? Was waren deine Erwartungen?
Unser Sozialdiakon Burkhard Wittig hat mich angefragt, ob ich Lust hätte, die Seniorenferien als Helferin zu begleiten und ich habe spontan zugesagt. Erwartungen hatte ich nicht gross, eher Zweifel, ob ich die Erwartungen der Teilnehmenden erfüllen könnte.


Seniorenferien waren für Dich bis vor zwei Jahren fremd. Was hat Dich am meisten überrascht im Blick auf die zu begleitenden Senioren?
Die meisten Teilnehmenden kannte ich bereits durch verschiedene Aktivitäten der Kirchgemeinde. Obwohl es während den Ferientagen verschiedene Gruppenaktivitäten gab, war es ein tolles Miteinander und die Teilnehmer haben jeweils am Abend begeistert von Ihren Abenteuern berichtet.


Sandra, du hast eine ganze Woche deines Jahresurlaubs eingesetzt. Sind Seniorenferien dann auch Ferien für dich oder nicht eher eine anstrengende Arbeit?
Einige Leute haben mich darauf angesprochen. Für mich war es jedoch kein Opfer, sondern es macht mir grosse Freude anderen Menschen zu helfen und eine Freude zu bereiten. Zudem war es für mich toll, in wunderbarer Umgebung schöne Tage mit vielen liebenswürdigen Menschen unserer Kirchgemeinde gemeinsam zu verbringen.


Was hat überrascht im Blick auf das Miteinander mit Dir?
Obwohl ich unsere sympathischen Senioren kenne, hat mich doch überrascht wieviel Wertschätzung ich erfahren durfte, auch von Leuten, die gar keine Hilfe in Anspruch nehmen mussten, und das hat mich sehr glücklich gemacht.


Du begleitest Senioren und ermöglichst durch deine Assistenz aktive Teilnahme an den Ferien. Gibt es eine kritische Situation, vielleicht auch eine Grenzerfahrung?
Einmal war eine betagte Seniorin am Nachmittag "verschwunden", und ich habe überall im Dorf verzweifelt nach Ihr gesucht. Als ich sie dann endlich gefunden hatte, meinte sie nur ganz locker: „Mich muss man doch nicht suchen, ich kenne in diesem Dorf jede Ecke.“. Alles war bestens, und wir haben zusammen herzlich gelacht.


Was würdest Du einer Person berichten wollen, die sich bei dir erkundigt, um eventuell selbst Seniorenferien zu begleiten?
Seniorenferien kann ich als Möglichkeit der Freiwilligenarbeit nur bestens empfehlen. Man sollte zuvor, vielleicht beim wöchentlichen Treff für Senioren, einige Personen schon einmal kennengelernt haben. Solche persönlichen Kontakte waren für mich eine wichtige Grundlage in den Ferien.


Gibt es einen Wunsch an die Organisation derartiger Ferien in Bezug auf die freiwillig Helfenden?
Eigentlich nicht, für mich stimmt es so wie es ist.


Voraussichtlich in der ersten Sommerferienwoche 2020 gibt es wieder Seniorenferien. Bist Du wieder dabei?
Ich bin gerne wieder mit dabei und freue mich jetzt schon darauf. Die Zusammenarbeit mit unserem Sozialdiakon und anderen Helfern macht Spass und es ist schön, mit unseren Senioren eine Ferienwoche zu verbringen.


Vielen Dank für deine Mitarbeit in unserem Team. Zurückhaltend und ruhig bist du stets bereit für eine Unterstützung, ohne die Seniorenferien für alle Beteiligten nicht derart entspannt möglich wären. Wir freuen uns auf deine weitere Mitarbeit.
Interview - Burkhard Wittig - Sozialdiakon

Seniorenferien 2019An der Lenk - Seniorenferien 2019

Vom Samstag 29. Juni bis Freitag 5. Juli verbrachten 23 Senioren und 4 Begleitpersonen herrliche Tage an der Lenk im Hotel Krone. Mit dem Hardegger-Car fuhren wir nach Thun, mit dem Schiff nach Spiez und wieder mit dem Car durch wunderschöne Landschaften zu unserem Hotel.


Am Sonntag besuchten die meisten Teilnehmer den Gottesdienst, in der nahe gelegenen Kirche. Dann fuhren wir mit dem Postauto zum Restaurant Simmenfälle, einige wagten sich zum Barbara-Brüggli, oder sogar bis zu den Siebe Brünne hinauf. Der geplante Spaziergang zurück zum Hotel wurde wegen der Hitze gekürzt, es gab ein Aufenthalt am Lenkerseeli.


Am Montag fuhr uns die Bergbahn auf das Leiterli, wo man auf einem Blumenweg spatzieren konnte mit prächtiger Aussicht auf die Bergwelt.


Am Dienstag bestiegen wir die MOB, die uns durch das Berner Oberland zum Genfersee hinunterbrachte. Von Montreux nahmen wir das Schiff zum Schloss Chillon, vor uns die eindrücklichen Dents du Midi.


SpassAm Mittwoch kam der Höhepunkt der Ferien: mit dem Postauto zur Iffigenalp, dort konnten wir einem Käser zuhören. Nach dem Mittagessen führte uns Frau Beutler in die Kunst des Scherenschnitts ein, unglaublich welche Arbeit dahintersteckt. Auf der Rückfahrt hatte man die Möglichkeit unterhalb der faszinierenden Iffigenfälle auszusteigen und ein Stück des Abstiegs zu Fuss zu geniessen. Als Abschluss dieses erlebnisreichen Tages verzauberte uns Herr Zbären mit einem Dia-Vortrag über die Veränderung der Gletscher, vor allem der Plaine Morte und mit wunderschönen Bergblumen-Bilder.


Am Donnerstag lernten wir in verschiedenen Gruppen die Seite Bühlberg/Metsch kennen.


Die Heimfahrt am Freitag führte durch das Emmental mit zwei interessanten Zwischenhalten, zuerst in der Kambly-Fabrik, dann in einer Schaukäserei.
Alle Andachten dieser Woche standen unter dem Motto "Statt Urlaub unter Palmen, Urlaub unter Psalmen"


Herzlichen Dank an Burkhard, Sibylle, Sandra und Stefan, ohne ihren liebevollen und unermüdlichen Einsatz hätten wir all dies nicht erleben können. Auch nicht vergessen dürfen wir Paul, Vater von Sibylle Baltisberger, der uns beratend und stützend bei den Wanderungen zur Seite stand.


Jacqueline Fluri

UhrwerkDie Kirchenuhr steht still -
und läuft wieder

Turmuhr
Einige Zeit bewegten sich die Zeiger unserer alten Kirchenuhr nicht mehr und auch der Stundenschlag war verstummt. Das Geläute hingegen wird von einem eigenen Mechanismus gesteuert und kündet nach wie vor um 11.30 Uhr den Mittag und um 19 Uhr den Abend an sowie die kirchliche Bestattungen.

Das Uhrwerk selber ist intakt. Ausgefallen ist allerdings die Steuerung des Motors, der die Gewichte für den Antrieb der Zeiger aufzieht und den Stundenschlag auslöst. Dies ist eine komplizierte Vorrichtung, die man um 1960 für die Automatisierung der Uhr eingebaut hat. Sie lässt sich nicht "einfach so" ersetzen oder reparieren. Und auch das historische Uhrwerk ist eine raffinierte und komplizierte Mechanik aus dem Jahr 1897/98, die noch nie einer Gesamtrenovation unterzogen wurde. Zur Zeit prüft eine spezialisierte Firma Möglichkeiten und Kosten einer Renovation.

Bis 1960 wurde das Uhrwerk täglich von Hand aufgezogen. Diese Möglichkeit bestünde auch jetzt noch, doch durch die Automatisierung wurde auch die Mechanik der Uhr verändert. Man müsste das Uhrwerk alle 4-5 Stunden aufziehen. Freiwillige haben es versucht, aber diesen Aufwand kann niemand leisten.

Nun wurde die alte Uhr ausgebaut und zur Revision gebracht. In der Zwischenzeit steuert ein Provisorium die Zeiger und den Stundenschlag.

Christoph Matt, Bauchef

dresdenDresden

Diakon Burkhard Wittigs Heimat,
hautnah erlebt!

Es ist Montag, der 20. Mai, 12.30 Uhr! Aus dem Menschengewimmel am Euroairport kristallisiert sich eine besondere Gruppe heraus. Oldies im AHV-Alter, die meisten von einer Birsfelder Wandergruppe, bereichert mit einigen Zugewandten.

Sie alle folgten dem Ruf von Burkhard Wittig und Peter Dietz, Birsfeldens Pfarrer, mit dem Ziel, während einer Woche Dresden zu erfahren und entdecken.

reisegruppe dresdenJa, es ist ein buntes Programm, das die beiden bestens harmonierenden Kirchenmänner unter einen Hut bringen wollen: Dresden mal als solches, Wanderungen im erweiterten Dresdener Grossraum, Semperoperbesuch, Elbeschifffahrt mit abendlichem Riverboat Dixiekonzert, Besuch der Meissner Porzellanmanufaktur, Ausflug in die Sächsische Schweiz und in den Spreewald, Besuch Sächsischer Weingüter, auch abends mal eben deftig-sächsisch gut essen. Was da alles für diese muntere AHV-Gruppe unter einen Hut gebracht werden sollte, wurde Tag für Tag aus dem Hut gezaubert; kein Ticketstress, kein Zeitstress, genügend Freiraum für Individuelles. Am Vorabend abgesprochen und ausdiskutiert, am andern Morgen als „Tagesprogramm“ in den Händen der Unternehmungslustigen; und, wenn spätabends der Heimweg zum Hotel „Holiday Inn“ eben zwingend am Zwinger vorbeiführte, so konnte man in dessen Park auch dem Gesang der Nachtigall lauschen. So macht entspanntes Reisen Spass.

Albrecht Hoch, freischaffender Dresdener Stadtführer, notabene von Burkhard Wittig entdeckt, brachte uns die Stadt näher. Er vermochte mit witzigen, anekdotenhaften Erzählungen gekonnt den Bogen zu spannen, vom Sächsischen Fürsten „August dem Starken“, hin zum „Jetzt“.

Dresdens Wahrzeichen, den „Zwinger“ betrachtet man anders, wenn ein gebürtiger Dresdener aus besten DDR-Zeiten, Fall und Aufbau des Wahrzeichens schildert, was auch für die Frauenkirche geltend ist.

sächsische schweizDie Elbe ist unser Mississippi, so nennen die Dresdener stolz den Fluss, der ihre Stadt durchquert. Auf ihrem Weg dahin durchschneidet der Fluss aus dem tschechischen Riesengebirge kommend, das Elbtal. Im Verlaufe der geologischen Phasen hat sich hier eine besondere Landschaft gebildet, die „Sächsische Schweiz“ genannt. Das Gebiet ist aus dem Sandstein ausgeformt worden, der als Baumaterial Dresdens Altstadt dominiert.

Wir haben alle, die oben im Hut deponierten Reisewünsche erfüllt bekommen. Dem „Birsfelder Sachsen“, Burkhard Wittig ist es gelungen mit Peter Dietz `s Assistenz uns für „seine“ Schweiz im Dresdener Land zu begeistern; ihnen beiden sei dafür recht herzlich gedankt!

Werner Durach, AHV Reisender

konfiramtion 2019Konfirmation 2019

Schicksal

Am Sonntag, 19. Mai feierten zehn junge Menschen aus unserer Gemeinde ihre Konfirmation. Damit wurden sie als erwachsene Mitglieder in unsere Kirchgemeinde aufgenommen. Als Gottesdienst-Thema wählten sie: "Schicksal". Sie gaben damit zum Ausdruck, dass sie in ihrem Leben auf Gott vertrauen wollen, der ihr Schicksal in guten wie in schlechten Zeiten behüten will. Anschliessend an den Gottesdienst genossen sie einen Apéro und feierten zusammen mit ihren Familien weiter. Wir wünschen den frisch Konfirmierten alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.

Peter Dietz Pfarrer

Klein und GrossGemeinsam feiern, essen und Zeit verbringen

Gottesdienst für Klein und Gross und Gemeindesonntag
Im Religionsunterricht bekommen die Primarschülerinnen und –schüler eine Einführung ins Abendmahl. Der Bedeutung dieses Sakraments wird man aber durch die theoretische Einführung allein nicht gerecht. Das Abendmahl will gefeiert werden in der Gemeinschaft mit anderen Christen. Deshalb feierten wir anfangs Mai einen Abendmahlsgottesdienst für Klein und Gross.

Primarschülerinnen und –schüler bereiteten diesen Gottesdienst zum Bibelwort „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“ mit vor. Das Formulieren von Texten gehörte genauso dazu wie das Backen des Abendmahlsbrotes.

Im Anschluss an den Gottesdienst trafen wir uns zum Mittagessen im Kirchgemeindehaus. Der monatliche Gemeindesonntag mit Essen und Nachmittagsprogramm ist zu einem festen Bestandteil unseres Gemeindelebens geworden.

Am Nachmittag stellte uns Marcel Dreier den Fonds für Entwicklung und Partnerschaft in Afrika, kurz FEPA, vor. Der Geschäftsführer gewährte uns dabei einen spannenden Einblick in die Arbeit von FEPA, einer Organisation, die die Kirchgemeinde seit einigen Jahren finanziell unterstützt. Einmal mehr war es ein inhaltsreicher Gemeindesonntag und vor allem eine wertvolle Gelegenheit, miteinander zu feiern, zu essen und Zeit zu verbringen.

Sibylle Baltisberger, Pfarrerin

reformierte Kirche BirsfeldenSigristin/Sigrist gesucht

Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir Sie als 

Sigristin/Sigrist 

Wir wünschen uns eine freundliche Person, die als Gastgeber die Anlässe in der Kirche betreut (Gottesdienste an Sonntagen, Konzerte, Hochzeiten, etc.), die tatkräftig anpacken kann, ein Flair für handwerkliche Tätigkeiten und Technik hat, die Umgebungsarbeiten rund um die Kirche ausführt und die Einsätze des Sigristenteams plant. 

Es handelt sich um eine Teilzeit-Beschäftigung im Stundenlohn, die pro Monat etwa 16 Stunden für allgemeine Arbeiten und mehrere Einsätze an Sonntagen umfasst. Mit Ausnahme der fixen Veranstaltungstermine lässt die Tätigkeit Spielraum in der Arbeitseinteilung. Die Vertretung für freie Sonntage und Ferien ist sichergestellt. 

- Können Sie sich und Ihre Arbeit gut organisieren?
- Haben Sie Lust, Teil des engagierten Teams unserer Kirchgemeinde zu werden?
- Haben Sie einen positiven Bezug zur reformierten Kirche? 

Falls Sie alle drei Fragen bejahen können, sollten Sie mit uns in Kontakt treten. Für Auskünfte wenden Sie sich bitte vormittags an unser Sekretariat: Tel. 061 311 47 48 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Frau Diana Brückner steht gerne zu Ihrer Verfügung. 

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen. Senden Sie diese umgehend per Mail oder per Post an unser Sekretariat an der Kirchstrasse 25 in 4127 Birsfelden.

Inserat (pdf)

impronautenKirchenpflege hat eingeladen

Dank an alle freiwillig Engagierten
Ein Märchen, Shakespeare oder Dürrenmatt gefällig? Wer geht schon in ein Theater, wenn er nicht weiss, was gegeben wird? Alle freiwillig Engagierten hatte die Kirchenpflege am 7. Mai eingeladen, um ihnen mit einem Essen und einem Theater zu danken. Fast 100 Freiwillige kamen auch ohne zu wissen, was sie erwartet.

Die Impronauten, eine Gruppe aus Basel, die Improvisationstheater pflegt, kamen nach einem Spaghettiessen auf die Bühne. Was bei einem Improvisationstheater stattfindet ist im Vorfeld weder dem Publikum noch dem Ensemble bekannt. Gäste haben Einfluss auf das, was auf der Bühne geschieht. Da es Freiwillige ohnehin gewohnt sind, Einfluss zu haben, auf dass, was in der Kirchengemeinde geschieht, haben sie sich schnell aus Shakespeare, Dürrenmatt, Fleischkäse, Märchen und Maroni ein Bühnenprogramm zusammengestellt. Was die Impronauten aus diesen Themen machten war improvisiert, aus dem Stehgreif entwickelt, zugleich hoch professionell und unterhaltsam. Die Impronauten und Freiwillige haben Grosses auf die Bühne gebracht.

Häufig suchen wir in der Kirchenpflege das Drehbuch für ein professionelle Arbeit mit Freiwilligen. Am Helferanlass wurde klar, dass grosse Chancen in der Improvisation liegen. Kirchenpflege und Freiwillige werden sicher weiterhin manche Aktion improvisiert aus dem Stehgreif entwickeln. Der Helferanlass hat gezeigt, dass dies richtig gut werden kann.

Gemeindeessen indisch 2019Indisch/Sri-Lankisches Menu am Gemeindeessen


Geniessen für einen guten Zweck
Am vergangenen Samstag, 6. April fand das Gemeindeessen wieder einmal als Reistag statt. Aber es gab nicht nur Reis, sondern dazu auserelesene Curries mit Gemüse, Soja oder Linsen. Auch Fleischliebhaber kamen auf ihre Rechnung mit Tandoori-Poulet oder Rindfleisch-Vindaloo. Zum Dessert gab es das berühmte Ghajar Halva mit Rüebli oder eine Mango-Crème, dazu indischen Chai (Tee). Gekocht wurde das vielfältige Menu von Tamilischen Freunden, Hanni Andres, unterstützt durch ein ganzes Team von fleissigen Helfenden, und Pfarrer. Peter Dietz. Gut 100 Leute haben den Anlass genossen. Es kamen 2144.- Franken zugunsten des Projektes LEED in Chennai, Indien, zusammen. Damit werden Kinder, Jugendliche und vor allem Frauen in einem armen Stadtteil durch Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt. ( www.leed.in )

Peter Dietz

Uwe SchamburekUwe Schamburek stellt sich vor

Liebe Gemeindemitglieder

 

Seit Anfang April dieses Jahres bin ich als Organist in der reformierten Kirche Birsfelden angestellt. Ich freue mich sehr, in Zukunft für die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste verantwortlich zu sein.


Ich wurde 1987 in Villingen im Schwarzwald geboren. Seit ich 14 Jahre alt bin spiele ich regelmässig Orgel im sonntäglichen Gottesdienst, zunächst in meiner Heimatgemeinde Flözlingen, dann in Berlin und jetzt in Birsfelden. Es ist eine sehr schöne Tätigkeit, sie zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben.


In Berlin habe ich Kirchenmusik und Orgel studiert und zahlreiche Konzerte gespielt. Neben der klassischen Orgelliteratur ist die stilgebundene Improvisation in den letzten Jahren immer wichtiger für mich geworden, weil ich damit musikalisch sehr genau auf die Atmosphäre und auf den Kontext eingehen kann.


Ich würde mich freuen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen, sei es nach dem Gottesdienst oder bei einer anderen Veranstaltung der Kirchgemeinde. Da gibt es sicher die Möglichkeit, sich etwas besser kennen zu lernen. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie etwas interessiert oder wenn Sie Wünsche oder Anregungen haben.

 

Uwe Schamburek, Organist

Abschied MarianneVerabschiedung unserer Organistin Marianne Weder


141 Tasten und 2000 Pfeifen und über 1.200 Gottesdienste


Wer erlebte in den letzten 24 Jahren die meisten Gottesdienste in Birsfelden? Selbst Pfarrpersonen können nicht mithalten. In der besonderen Rolle als Organistin liegt Marianne Weder weit vorn. Geschätzt über 1.200 Gottesdienste gestaltete sie musikalisch. Infolge ihrer Pensionierung wurde Marianne Weder am 31. März 2019 verabschiedet. In den Applaus zum Ende des Gottesdienstes mischte sich der Gesang: „Zum Geburtstag viel Glück“, feierte Marianne Weder doch an diesem Tag zugleich ihren 65. Geburtstag. Bei der Verabschiedung wurde unter anderem für das Miteinander im Team gedankt. Dies fand stets Ausdruck in einer passenden musikalischen Gestaltung mit Bezug zu den Predigtthemen.


Der Abschied und Geburtstag wurden anschliessend mit einem gemeinsamen Mittagessen im Kirchgemeindehaus gefeiert. Im Rahmen des Gemeindesonntags ging es am Nachmittag in das Basler Münster, wo selbst Kenner bei einer eindrücklichen Führung Dinge zu sehen bekamen, die sie noch nie gesehen hatten. Unter dem Dachstuhl des Münsters endete das Miteinander an diesem Tag.


Marianne Weder behält ihren Orgelschlüssel und ihre Orgelbücher. Mit 141 Tasten kann sie weiterhin über 2.000 Pfeifen zum Klingen bringen. Dies wird sie primär zu ihrer Freude und sicher hin und wieder auch für Vertretungsdienste tun. Dafür und natürlich für die Zeit im Ruhestand wünschen wir ihr alles Gute und Gottes Segen.


Kirchenpflege und Team

Rotes Kreuz BudapestAuszeichnung in Budapest


Freudiges Wiedersehen beim Roten Kreuz in Budapest


Ein Jahr ist vergangen seit der Auszeichnung vom Roten Kreuz Budapest, die ich als „Unterstützer des Jahres“ bekommen habe. Natürlich galt diese, als Auszeichnung für die Kirchgemeinde Birsfelden, welche die Arbeit dieser Organisation seit vielen Jahren unterstützt.

Am 20. März besuchte ich zusammen mit meinem Mann die Leitung und die Mitarbeiter in Budapest. Die Arbeit und die Sorgen sind nicht weniger geworden, aber die kleinen erfolgreichen Schritte bei den Projektarbeiten zeigen, wie wichtig diese unmittelbare Unterstützung ist! Wir erfahren immer wieder von neuen Plänen die Not zu lindern. Darum informieren sie die Kirchgemeinde über Fortschritte bei ihrer Arbeit die sie mit unserer Mithilfe leisten können. Ich bin froh, dass die Kirchgemeinde Birsfelden hilft, diese grossen Sorgen gemeinsam mitzutragen.


Anikó und Alfred Schaub

WeltgebetstagWeltgebetstag

Kommt, alles ist bereit – dieser Satz aus dem Gleichnis des grossen Gastmahls stand über dem diesjährigen Weltgebetstag. Das Vorbereitungsteam aus Slowenien – diesjähriges Gastland – hat uns dieses Gleichnis mit auf den Weg gegeben.


Das Gleichnis ermutigt uns in mehrfacher Weise nachzudenken: Gott lädt uns zu einem Fest ein – gehen wir hin? Nicht nur wir sind eingeladen, sondern alle Menschen, insbesondere auch Ausgegrenzte und Benachteiligte – was heisst dies weltweit und für uns in Birsfelden?


Über den eigenen Horizont hinaus blicken heisst am Weltgebetstag nicht nur, sich speziell mit dem Gastland und seinen Anliegen auseinanderzusetzen. Der Weltgebetstag wird übergemeindlich gefeiert, in Birsfelden waren wir ein Team aus 5 Kirchgemeinden, welches den Gottesdienst vorbereitet hat. Dass sich die wenigsten vorher gekannt haben und wir völlig altersdurchmischt waren, hat unserer Zusammenarbeit nicht im Geringsten geschadet. Wir waren von Anfang an vom Thema des Gastmahls fasziniert und wollten dem Gottesdienst diesen festlichen Charakter geben. So war es dann eine besondere Freude, dass am Freitagabend, 1. März, eine bunte Schar von Frauen und Männern aus den verschiedenen Birsfelder Kirchgemeinden die Einladung angenommen und sich zu diesem Gottesdienst in der reformierten Kirche versammelt haben.

 

Die festliche Stimmung wurde mit einem schön gedeckten Altartisch, alt vertrauten und neuen, slowenischen Klängen und einer vielfältigen Gebetsgemeinschaft unterstrichen. Ja, und natürlich darf bei einem solchen Thema auch nicht fehlen, dass man nach dem Gottesdienst noch bei slowenischen Snacks zusammensteht und so den Abend ausklingen lässt.


Regine Gysin – aus dem Vorbereitungsteam

Fair Trade TownDa war noch etwas - Fairtrade – Wen interessiert das Thema?


Unsere Kirchgemeinde beteiligt sich bei der Bewerbung der Gemeinde Birsfelden als Fairtrade Town.

 

Im September 2018 wurde in diesem Zusammenhang die Kaffeerösterei Bertschi besucht. Seither gibt es in unserer Kirchgemeinde nur noch fair gehandelten Kaffee von dort.

 

An einem Gemeindesonntag haben wir uns mit dem Thema befasst - und dann? Zugegeben, es geht langsam voran aber es tut sich etwas.

 

Zwischenzeitlich ist die Arbeitsgruppe gegründet, welche die Bewerbung von Birsfelden voranbringen wird. In den kommenden Wochen werden Gewerbetreibende in Birsfelden angeschrieben und befragt, inwieweit Fairtradeprodukte von ihnen verwendet bzw. angeboten werden. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.

 

Vielleicht kommen schon so viele Aktivitäten zu Tage, dass sich Birsfelden für die Zertifizierung als Fairtrade Town bewerben kann. Ist ihnen Fairtrade ein Anliegen? Geht es ihnen zu langsam voran? Gern können Sie uns unterstützen.


Kontakt: Burkhard Wittig, Tel. 061 373 89 98, Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Voskresenije Ensemble aus St. Petersburg

Voskresenjie

Ein Konzert mit vielfältigen Begegnungen
Alle Jahre wieder kommt Anfang Februar das russische Vokalensemble Voskresenije nach Birsfelden.

In einer Zeit, in der Abrüstungsverträge zwischen Amerika und Russland gekündigt werden sind Begegnungen über unsere Grenzen hinweg immer wichtiger. Das Voskresenije Ensemble, 9 Sängerinnen und Sänger aus St. Petersburg, hat in bewährter Form geistliche Musik und Volksmusik aus Russland in unserer Kirche dargeboten.

Wesentlich intensiver als in Vorjahren waren Begegnungen darüber hinaus. Nach dem Konzert gab es ein Nachtessen im Kirchgemeindehaus nicht nur für die Gäste aus Russland sondern auch für Mitglieder der russisch orthodoxen Gemeinde in Basel. Damit wurden Sprachbarrieren überwunden und ein guter Austausch möglich. Zum Nachtessen waren auch Personen eingeladen, die im Jahr 2018 in unsere Gemeinde gezogen sind, sowie Gastgebende, bei denen die Sängerinnen und Sänger übernachteten. Die Begegnungen nach dem Konzert waren für die Beteiligten ebenso wichtig, wie das Konzert selbst.

Der Leiter des Ensembles, Jurij Maruk wünscht sich für seine Konzertreisen Stabilität in Bezug auf die Orte, die besucht werden, die Menschen, denen man begegnet und natürlich auch die Kollekten, mit welchen sich ihre Arbeit finanziert. Unsere Gemeinde ist gern ein stabiler und verlässlicher Gastgeber. Am ersten Februarwochenende im Jahr 2020 ist das Ensemble wieder bei uns.


Burkhard Wittig - Sozialdiakon

Martin PlattnerNachwahl als stimmberechtigtes Mitglied

Wahl in die Kirchenpflege
Wir freuen uns der Kirchgemeinde mitzuteilen, dass die Kantonalkirche den zur Wahl gestellten Kirchenpfleger Martin Plattner in der Funktion als Finanzchef für den Rest der Amtsperiode bis zum 31. Dezember 2020 bestätigt hat. Somit steht er nicht mehr im Mandatsverhältnis, sondern hat per sofort wieder das volle Stimmrecht.


Finanzchef in der Kirchenpflege: Martin Plattner, Einkäufer, Jahrgang 1964

AdventswürfelDer andere Adventskalender

Jedes Jahr wird versucht, in unterschiedlichen Formen die Adventszeit als etwas Besonderes zu gestalten. Adventskalender können dabei eine Hilfe sein und wollen unsere Gedanken auf das Weihnachtsfest richten. Ein ganz besonderer Adventskalender in Form eines grossen blauen Würfels stand vor unserer Kirche.

Der Künstler Daniel Vetsch hat diesen Würfel mit 24 kleinen Fenstern ursprünglich für die Tituskirche geschaffen. Jeden Tag öffnete sich ein Fenster mit einer biblischen Szene, beginnend von der Schöpfung bis zur Krippe im Stall. Durch diese Form des Adventskalenders wurde das Weihnachtsgeschehen in einen Zusammenhang mit alttestamentlichen Geschichten gestellt. Die Geburt von Jesus ist eine Fortsetzung der Schöpfung und der Geschichte Gottes mit seinem Volk. Die Geburt Jesus ist auch die Fortsetzung der Beziehung Gottes mit uns.

Dass diese Beziehung im Jahr 2019 in allen Höhen und Tiefen unseres Lebens erfahrbar bleibt, wünschen wir Ihnen allen im Namen der Kirchenpflege und des Mitarbeiterteams. Bleiben Sie behütet und von Gottes Segen begleitet.

Sternsinger 2019Die Sternsinger waren unterwegs

Ihr lieben Leut macht auf das Tor - die heiligen drei Könige stehen davor.

Viele öffneten ihre Haus- und Wohnungstür und liessen die Sternsinger ein. Die Primarschülerinnen und Primarschüler zogen als drei Könige, Sternträger und Engel verkleidet durch Birsfelden und brachten den Neujahrssegen in die Häuser. In Versform erzählten sie dabei von Christus, der in Bethlehem geboren wurde und den Menschen Frieden brachte. Diesen Frieden sollen wir weitertragen und auch Menschen spüren lassen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. So sammelten die Sternsinger dieses Jahr Spenden zu Gunsten von Kindern mit Behinderung: Yancana Huasy in Lima (Peru) ist ein Projekt, das neben anderen von den schweizweiten Sternsinger-Spenden unterstützt wird.

Yancana Huasy ist eine Therapie- und Fördereinrichtung und begleitet seit 1981 Kinder mit Behinderung und ihre Familien. Ausserdem fordert die Einrichtung von der peruanischen Regierung für Menschen mit Behinderung uneingeschränkten Zugang zur Bildung, ein grösseres Budget für eine behindertengerechte Infrastruktur und eine bessere medizinisch-therapeutische Versorgung.


Auch dieses Jahr hat mich beeindruckt, mit welcher Begeisterung die Kinder dabei waren, wie sie mit Ernsthaftigkeit Vers und Lied vorgetragen und damit den Menschen eine Freude bereitet haben und wie sie dann am Ende des Abends mit Stolz auf das tolle Spendenresultat blicken konnten. Ebenso schön war es zu sehen, wie viele Menschen uns ihre Tür geöffnet, uns eingelassen haben und sichtlich gerührt waren vom Besuch der Sternsinger. Ihnen danke ich für die grosszügigen Gaben und den Kindern und zahlreichen Helferinnen und Helfern für ihr grosses Engagement.

Für die Sternsinger: Sibylle Baltisberger, Pfarrerin.

Probe in der KircheWeihnachtsspiel Beni Ben Baitz

Mit so grossem Vorlauf wie 2018 wurde noch kein Weihnachtsspiel geplant. Bereits im August begannen die Vorbereitungen. Seit November probten 17 Kinder das Weihnachtsspiel für den Gottesdienst am Heiligabend. Da ist die Überlegung, ob sich dieser Aufwand lohnt, durchaus angezeigt. Es bräuchte eine Gelegenheit, das Stück mehrfach aufzuführen.

Und so kam es dazu, mit allen Requisiten am 22. Dezember in das Alterszentrum zu ziehen und dort im Rahmen eines Gottesdienstes die Generalprobe stattfinden zu lassen. Bis auf den letzten Platz war der Saal gefüllt. Eine derart gelockerte und freudige Atmosphäre ist sonst bei keinem der Gottesdienste zu erleben. Die Kinder haben Weihnachtsfreude in das Alterszentrum tragen können.

Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Am Ende waren Generalprobe und Aufführung im Gottesdienst am 24.12 Dezember alle Beteiligten verbunden, die sozusagen gratis Weihnachtsfreude im Alterszentrum bereitet haben.

Burkhard Wittig – Sozialdiakon

Krippenausstellung im Birsfelder Museum

Krippenausstellung

Gemeindesonntag

«Chömmed alli cho luege!» So lautet die Aufforderung des Museums Birsfelden, eine Krippenausstellung zu besuchen. Am Gemeindesonntag im Dezember folgten wir dieser Aufforderung und konnten über 200 Exponate aus der umfangreichen Krippensammlung von Christine Pfister-Martin (1946 bis 2016) sehen. Ihre Tochter, Cécile Wittig-Pfister, hielt zudem einen Vortrag zum Thema «Krippen aus aller Welt», dessen Grundlage von ihrer Mutter stammt.

Der Vortrag liess die Krippen der Ausstellung in einem besonderen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang stehen. Krippen sind vom 13. Jahrhundert bis heute in ihrer jeweiligen Zeit verankert und spiegeln auf allen Kontinenten die Lebenswelten ihrer Schöpfer wieder. Die Vielfalt der Krippen zeigte deutlich, dass Gott für die Geburt seines Sohnes überall auf der Welt einen Ort finden möchte. Sei es nun in einer Krippe, in einem Korb oder auf einem Bett, sei es im 13. oder 21. Jahrhundert. Jesus kommt heute nicht nur mitten in unsere Welt sondern auf die gesamte Welt. Diese Botschaft vermittelten der Vortrag über «Krippen aus aller Welt» und die Ausstellung selbst. Die Vielfalt und die Details der Krippen laden ein, die Ausstellung auch mehrmals zu besuchen.

Am 6. Januar um 11.15 Uhr ist die Finissage mit einer musikalischen Matinée. Bis dahin gilt die Einladung: «Chömmed alli cho luege!» zu den Öffnungszeiten am Mittwoch und Sonntag sowie nach Vereinbarung (Tel. 061 311 48 30)

Burkhard Wittig - Sozialdiakon

dekoteamWeihnachtsdekoration an der Kirche

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit.

Jedes Jahr schmücken fleissige und geschickte Hände den Eingang zu unserer Kirche mit einem Kranz aus Tannästen, verziehrt mit bunten Kugeln, Strohsternen und anderen Dekorationen.

Unser Sigrist Francesco Bibione und unsere Sigristin Sylvia Spring treffen sich zusammen mit Bea Flubacher und Maya Caccivio dazu jeweils kurz vor dem Advent für einen halben Tag in der Kirche. Kaffeepausen und ein Imbiss dürfen dabei nicht fehlen.

Für diese schöne Arbeit darf an dieser Stelle diesem fleissigen Team einmal herzlich der Dank ausgesprochen werden.


Pfarrer Peter Dietz

Angebote für Senioren in BirsfeldenAltersthemen in Birsfelden

Vernetzung der Akteure in der Altersarbeit
In unser aller Zukunft liegt das Alter. Diese Zukunft gilt es mit vielen anderen Akteuren in der Altersarbeit zu gestalten. Eine Arbeitsgruppe von Spitex, Gemeinde und Reformierter Kirche hat in den letzten Monaten ein Studierendenprojekt der Fachhochschule Nordwestschweiz begleitet. Die Resultate dieser Studie wurden am 7. November im Alterszentrum Birsfelden vorgestellt. Das Studierendenprojekt befasste sich mit Personen, welche weitestgehend keiner Unterstützung bedürfen, für die jedoch perspektivisch lokale Angebote interessant sein können. Die Ergebnisse zeigen, dass der grosse Teil älterer Menschen in Birsfelden mit den bestehenden Angeboten zufrieden ist. Trotzdem gibt es durchaus Wünsche z.B. nach einer Informationsstelle zum Thema Alter sowie Angeboten, die ermöglichen, sich in der digitalen Welt zu betätigen. Neben der Projektarbeit ist eine Broschüre mit Angeboten von Birsfelder Vereinen, Institutionen und Kirchen entstanden.


Aufbauend auf dem Projekt können die Akteure in der Altersarbeit ihre Angebote weiter entwickeln. Die Broschüre ist ein erstes Ergebnis gemeinsamer Altersarbeit. Die Zusammenarbeit wird künftig ausgebaut, damit Birsfelden eine noch bessere Zukunft für das Alter bieten kann.
Burkhard Wittig - Sozialdiakon

annemarie zurflü nik pfister444 Wanderungen mit Annemarie Zurflüh 

Frau Zurflüh kann sich setzen; Herr Pfister steht als neuer Wanderleiter bereit. Abschied


444 Wanderungen, das ist eine schöne Zahl zum Aufhören für Annemarie Zurflüh, welche 37 Jahre Leiterin unserer Wandergruppe war. Weit über 10.000km war Annemarie Zurflüh für uns und mit uns zu Fuss unterwegs.


Zur Verabschiedung endete die letzte Wanderung am 23. Oktober im Kirchgemeindehaus in Birsfelden. Hinzu kamen hier auch Personen, welche früher aktiv mitwanderten. Nach einem festlichen Essen gab es einen Rückblick mit Bildern. Viele schöne Erinnerungen wurden ausgetauscht. Eine Erinnerung daran, dass Annemarie Zurflüh sich mit der Gruppe einmal verlaufen hatte, gab es jedoch nicht. Die Wanderungen waren stets exakt vorbereitet und dies bis zuletzt ohne EDV, ohne Smartphone, GPS und Googlemaps. Gute Planungen, klare Abläufe und die Konzentration auf das Wesentliche zeichnen Annemarie Zurflüh aus.


Frau Zurflüh ist nach 444 Wanderungen am Ziel. Zu diesem Ziel gehörte für sie selbstverständlich auch, für eine Nachfolge zu sorgen. Noch vor ihrer Verabschiedung konnte der neue Wanderleiter, Herr Nik Pfister vorgestellt werden. Er wird nun mit der Gruppe eigene Wege gehen.


Wir danken Frau Zurflüh für alles Engagement und wünschen ihr weiterhin gute und behütete Wege. Möge sie die Wandergruppe aus der Distanz gern weiterverfolgen und vielleicht perspektivisch ein paar neue Wege mitgehen.


Im Namen der Kirchenpflege - Burkhard Wittig

schwungtuchKinderferientage der Kirchen für Kinder in Birsfelden

„Chum mir gönd en Schatz go sueche“
Unter dem Thema haben über 30 Kinder an 5 Tagen ihrer Herbstferien Schätze gesucht. In Birsfelden, in der Bibel und mitten unter den Kindern wurden Schätze gefunden. Das Singen, Spielen und Basteln war täglich mit einem Theater und biblischen Geschichten verbunden. Die Kinder sollten anschaulich Schätze der Bibel finden können. So kam es zu der Kuriosität, dass wir im Oktober an einem Tag Weihnacht gefeiert haben. In Jesus wird Gott erfahrbar war der Leitsatz für diesen Tag. Das ist schon einmal Anlass, im Oktober Weihnacht zu feiern.


Noch einen Schatz haben wir gehoben. Sechs verschiedene christliche Kirchen und Gemeinschaften haben mit dieser Kinderferienwoche deutlich werden lassen, dass wir bei aller Verschiedenheit eine Botschaft für die Kinder haben und diese vermitteln können.


Burkhard Wittig - Sozialdiakon

KafferöstenBesuch der Kaffeerösterei Bertschi in Birsfelden

Fair Trade – mehr als ein Siegel
Birsfelden will Fair Trade Town werden. Die Kirchenpflege hat beschlossen, dieses Engagement zu unterstützen. Verschiedene Fair Trade Produkte werden regelmässig in bei uns verwendet. Unsere Kirchengemeinde ist in der Arbeitsgruppe der politischen Gemeinde vertreten, welche die Bewerbung von Birsfelden als Fair Trade Town aufgleist. Zudem informieren wir zur Kampagne und tragen den Gedanken des fairen Handels in die Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang besuchten wir im September die „Kaffeerösterei Bertschi“ in Birsfelden, welche den fairen Handel mit Kaffee konsequent befördert.


Der Firmeneigner, Herr Reber, seine Frau und der Röstmeister standen uns für die Führung mit vielen Informationen sowie für die Kaffeeverkostung zur Verfügung. Schnell wurde deutlich, dass es bei der Firmenphilosophie um viel mehr als fairen Handel geht. Herr Reber unterhält direkte Kontakte zu seinen Lieferanten, finanziert die Ernten vor und sorgt dort für gute Arbeits- und auskömmliche Lebensbedingungen.


FührungWir Besucher sahen, wie der Kaffee angebaut und geerntet wird. Die Pflanzen stehen, überragt von grossen Bäumen wie Unterholz in einem Wald. Sie erhalten so auf natürliche Weise Schatten und benötigen durch den Wald keine zusätzliche Bewässerung. Fairness ist somit nicht nur gegenüber den Kaffeebauern sondern auch gegenüber der Umwelt gegeben. Es gibt laut Herrn Reber bei dieser Art des Anbaus wenig Schwankungen beim Ertrag der Pflanzen. Weder Gentechnik noch zusätzliches Wasser müssen zum Einsatz kommen. Dieser Mehrwert für Produzenten und Umwelt kostet uns nur 6 Rappen zusätzlich je Tasse Kaffee.


Und noch mehr wird für die Umwelt getan. Nicht nur jede Kaffeebohne sondern auch die Schalen der Bohnen finden Verwendung. Die Firma Bertschi liefert diese an „Stadtpilze Basel“. Dort werden auf den Kaffeeschalen und dem Kaffeesatz Pilze gezüchtet. Wir werden diese Pilze bei einem unserer nächsten Gemeindeessen verkosten.


Der Firmenbesuch machte eindrücklich deutlich, dass Fair Trade mehr als ein Siegel sein kann. Für uns ist es bereits beim Kaffeegenuss möglich, mit Fairness gegenüber unseren Mitmenschen und der Umwelt zu beginnen.


Burkhard Wittig - Sozialdiakon

fair trade town logo 4c

Projekt Nachhaltigkeit

Gemeindeessen, Gemeindesonntage, Mittagstisch - «Essen geht immer» in unserer Kirchgemeinde und natürlich zu Hause. Wie jedoch die Zubereitung des Essens geht, ist ganz unterschiedlich. Über 1/3 des Verbrauches an Umweltressourcen ist unserer Ernährung zuzuschreiben. Verantwortung für fairen Handel, Umwelt und soziales Umfeld können wir mit unserer Ernährung wahrnehmen. Dies regt zu einem neuen Projekt in unserer Kirchgemeinde an. 

Link zu weitere Informationen Broschüre -pdf

 

Wie geht es weiter?

Mix Remix Es werde grün oeku p. 60Das Göttliche in jedem Menschen verlangt Fairness.

Birsfelden will Fair Trade Town werden. Die reformierte Kirchgemeinde unterstützt dieses Engagement. Wir verwenden Fair Trade Produkte, sind in der Arbeitsgruppe der Gemeinde vertreten und informieren zur Kampagne. 

In diesem Zusammenhang besuchten wir am 23. September 2018, 14.00 Uhr die Kaffeerösterei Bertschi (Rührbergstrasse 13 in Birsfelden), welche den fairen Handel mit Kaffee konsequent befördert.

 

fair, regional, sessonal - das Gemeindeessen
im Oktober

Eine Gruppe von Freiwilligen wird für das nächste Gemeindeessen kochen. Am 27. September 18.00 Uhr traf sich die Gruppe zum Probekochen für das Gemeindeessen am 25. Oktober.

 

Gern können sie an unserem Projekt mitwirken 

- bei der Organisation und Durchführung eines Gemeindeessens

- durch Mitarbeit in der Arbeitsgruppe "Fair Trade Town" der

  Gemeinde Birsfelden

- Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt

 

Ihre Meinung, zur nachhaltigen Ernährung? - am besten sofort an Burkhard Wittig: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

groopyÖkumenischer Segnungsgottesdienst zum Schulanfang

Gemeinsam sind wir stark 
Am 12. August durften wir viele Kinder in der katholischen Kirche begrüssen. Die neuen Kindergartenkinder und Erstklässler hatten ihr neues Kindergartentäschli oder ihren Schulsack mitgebracht. Im ökumenischen Gottesdienst feierten wir miteinander den Schulanfang und baten Gott um seinen Segen für die Kinder. Die Geschichte von Groopy, einem Fisch, der nicht schwimmen konnte, wollte die Kinder ermutigen, während ihrer Schulzeit herauszufinden, wo ihre Begabungen und Stärken liegen und diese in die Klassengemeinschaft einzubringen. Besonders schön ist, dass auch ältere Kinder jedes Jahr wieder in diesen speziellen Gottesdienst kommen, und wir so das Schuljahr mit einem Gottesdienst beginnen können. 

Sibylle Baltisberger, Pfarrerin

SeniorenferienSeniorenferien in Adelboden

Vom 7. bis 13. Juli war eine Gruppe von 26 Senioren in Adelboden. Schon die Anreise mit Bootsfahrt über den Vierwaldstätter See und den Brünigpass war ein Erlebnis. Bei bestem Wetter konnten wir täglich unterwegs sein. Sillerenbühl, Blausee, Hängebrücke Hostalde, Engstligenalp, Tropenhaus Frutigen, Tschentenalp und Elsigenalp waren unsere Ziele. Wandernd oder einfach auf der Alp sitzen, jede Person konnte entsprechend ihren Möglichkeiten am Programm teilhaben. Insbesondere unsere Begleitpersonen, Sandra Jutzi und Alma Wittig, denen hiermit noch einmal gedankt sei, ermöglichten auf individuelle Situationen eingehen zu können.

stadtbesichtigung thunDas Hotel Hari mit bester Aussicht auf die Berge erwiess ich als ein guter Ort für Begegnungen am Abend, mit sehr guter Versorgung.

Wir waren mutig unterwegs und wussten manchmal nicht genau, was uns erwartet. Wird der Aufstieg nicht zu steil? Ist der Weg für einen Rollator geeignet? Nimmt der Bus unsere gesamte Gruppe mit? Ein besonderes Erlebnis war ein Alpgottesdienst, bei dem deutlich wurde, «An Gottes Segen ist alles gelegen».


Dieser oder ein ähnlicher Spruch als Ausdruck eines Gottvertrauens begegnete uns als Inschrift an vielen Häusern in Adelboden. In unserer Reisewoche haben wir Gottes Begleitung erfahren. Dankbarkeit dafür und Erinnerungen an unsere Erlebnisse mögen noch lang nachwirken. Einen ausführlichen Bericht mit Bildern wird es bei einem unserer nächsten Treffpunkte für Senioren geben.

WandergruppeBurkhard Wittig – Sozialdiakon

Public ViewingFussball WM im Kirchgemeindehaus

Die Fussball WM wurde beim Public Viewing im Kirchgemeindehaus gemeinsam erlebt und teilweise durchlitten. Gern hätten wir mehr Schweizer Spiele übertragen. Das gemeinsame Schwitzen, Ausrufen und Freude am Spiel waren dennoch ein schönes Erlebnis.

BudapestEine Ehrung für die Kirchgemeinde Birsfelden

Rotes Kreuz in Budapest
Seit mehr als 25 Jahren unterstützt die Kirchgemeinde Birsfelden die Arbeit des Roten Kreuzes Budapest. Am Welttag des Internationalen Roten Kreuzes und Roten Halbmonds werden Organisationen und Einzelpersonen ausgezeichnet und geehrt für verschiedene Dienste im Interesse der Organisation. Dieses Jahr habe ich eine Einladung bekommen. In Anwesenheit von 200 Delegierten vom In- und Ausland wurde von der Dachorganisation ein Dokument: „Die Unterstützerin des Jahres“ überreicht. Die Anerkennung habe ich stellvertretend entgegengenommen und auch vor den Versammelten erwähnt, dass der Dank vor allem der Kirchgemeinde Birsfelden gilt. Bei meinen regelmässigen persönlichen Begegnungen mit meinem Mann zusammen, kennen wir die Arbeit welche die Organisation in Budapest mit 5500 Mitgliedern und 1324 Freiwilligen leistet.


Vor etwa 10 Jahren haben einige Gemeindemitglieder eine Reise mit einem Besuch des Roten Kreuzes verbunden. Auch dieses Mal habe ich zwei Institutionen persönlich besucht. Am Anfang hat die Gemeinde die Armenküche unterstützt, mit der Zeit bei gleichem finanziellem Aufwand, die Hilfe auch für Obdachlosenunterkunft und das Mutter-Kind Haus erweitert. Leider hat die politische Wende in Ungarn nicht für alle eine Besserung der Lebensumstände gebracht. Ich bin während mehreren Jahren mit vielen motivierten und kompetenten Leuten  Zusammengekommen, sie sind verpflichtet seelische und körperliche Hilfe für benachteiligte, ausgegrenzte, gefährdete Menschen zu organisieren und dafür zu arbeiten. Besonders wichtige Aufgaben sind auch die Bildung für Fachkräfte für Katastrophen, Konfliktbewältigung, Stabilisation bei schwierigen Lebensumständen, langfristige Begleitung von hilfsbedürftigen Familien. Die Organisation Rotes Kreuz in Ungarn wurde 1881 im Geist von Henri Dunant gegründet, und hat seither viele politische Änderungen überlebt und Hilfe von Mensch zu Mensch gebracht.


Für die Jahrelange und regelmässige Unterstützung und das Interesse danken die Mitarbeitenden in Budapest mit der Direktorin Frau Buncsik Ildikó.

Anikó Schaub

JugendfreizeitbörseKirchen für Kinder Birsfelden bei der Kinder- und Jugendfreizeitbörse

In Birsfelden fand am 9. Juni 2018 eine Kinder- und Jugendfreizeitbörse statt. Alle Vereine, Kirchen, Institutionen waren eingeladen, ihre Angebote vorzustellen. Cevi, Freie Evangelische Gemeinde, G3 Basel, Heilsarmee, methodistische Kirche und reformierte Kirche sind seit einigen Monaten dabei, gemeinsame Angebote zu entwickeln und traten zur Kinder- und Jugendfreizeitbörse erstmals zusammen als Kirchen für Kinder Birsfelden auf. Aus allen Kirchen waren über den gesamten Tag Freiwillige aktiv. So gab es neben der Zuckerwatte und dem Basteltisch viel persönlichen Austausch und Informationen zu den Kirchen für Kinder. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Wir wurden als Kirche wahrgenommen, die aktiv für Kinder ist. Und die nächsten gemeinsamen Aktivitäten stehen an:

Am 26. August von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr laden wir zum Kinderfest auf die Microswiese in Birsfelden ein.

Im Oktober gibt es unter dem Motto «Chumm mir gönn en Schatz go sueche», Kinderferientage für Primarschulkinder.

Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf unseren Internetseiten.

Sozialdiakon Burkhard Wittig

FastenbrechenFastenbrechen im Ramadan

Ein grosses Fest
Am vergangenen Sonntagabend, 27. Mai 2018 war unser Kirchgemeindehaus bis auf den letzten Platz besetzt. Leute aus unserer Kirchgemeinde, des Interreligiösen Forums Basel, der Gemeinschaft Bosniens Basel und des islamischen Kulturvereins Basel trafen sich zu einem festlichen Fastenbrechen im Ramadan. Nach einer Koranlesung, der Ansprache von Gemeinderätin Regula Meschberger und anderen Beiträgen rief der Imam nach Sonnenuntergang zum Fastenbrechen auf. Gemeinsam wurde ein reichhaltiges Menu eingenommen. Die Köche des islamischen Kulturvereins haben das arabische Hauptmenu gekocht, die Bosnierinnen brachten die gluschtigen Desserts. Am Abend herrschte eine ausgesprochen gute Stimmung. Viele Gespräche über Religions- und Kulturgrenzen hinaus wurden ermöglicht.

Pfarrer Peter Dietz

im VogelparkAusflug in den Vogelpark Steinen

Seniorenausflug
Am 23. Mai 2018 fand unser Treffpunkt für Senioren in Verbindung mit eine Carfahrt nach dem Vogelpark Steinen statt. Bei schönstem Wetter erlebten knapp 40 Senioren eine Greifvogelschau und erfuhren Wissenswertes über die Falknerei. Im Vogelpark gibt es noch mehr als Vögel. Wir konnten Berberaffen in ihrem Gehege begegnen und sie füttern. Nach Kaffee und individueller Parkbesichtigung ging es zurück nach Birsfelden. Noch war jedoch nicht Schluss. Im Gemeindehaus wartete ein Abendbrot mit Grilliertem auf uns. Wir haben im doppelten Sinne einen Ausflug erlebt, bei den Greifvögeln und für uns selbst.

Sozialdiakon Burkhard Wittig

Konfirmanden 2018Life is a game - Konfirmation 2018

Am Sonntag, 6. Mai feierten fünf junge Menschen aus unserer Gemeinde ihre Konfirmation. Damit wurden sie als erwachsene Mitglieder in unsere Kirchgemeinde aufgenommen. Als Gottesdienst-Thema wählten sie: "Life is a game", "das Leben ist ein Spiel". Sie gaben damit zum Ausdruck, dass sie in ihrem Leben auf Gott vertrauen wollen, der die Spielregeln des Lebens freundlich gestaltet hat. Anschliessend an den Gottesdienst genossen sie einen Apéro und feierten zusammen mit ihren Familien weiter. Wir wünschen den frisch Konfirmierten alles Gute für die Zukunft und Gottes Segen.

ReistellerReistag - Es gab nicht nur Reis

Am Samstag, 21. April 2018 haben ein tamilisches Ehepaar zusammen mit Hanni Andres, Peter Dietz und dem bewährten Gemeindeessen-Team auch dieses Jahr wieder ein reichhaltiges Sri-Lankisch-Indisches Buffet hingezaubert. Die köstlichen Speisen erfreuten viele Gaumen, obwohl an diesem warmen Samstag weniger Leute ins Kirchgemeindehaus gekommen sind, wie im Jahr zuvor. Feine indische Gewürze von Pfeffer über Kardamom, Sternanis, Zimt bis zu Gelbwurz und Muskatblüten wurden zum Verkauf angeboten. Der Erlös des Anlasses ist für das Projekt LEED von Pfarrer Peter Dietz in einem armen Stadtteil von Chennai in Südindien bestimmt.

Osterfeuer (1)Auferstehungsfeier und Ostergottesdienst

Früh morgens am Ostersonntag um 6 Uhr brannte vor der reformierten Kirche ein Feuer. Das Osterfeuer empfing die Besucher und Besucherinnen draussen, bevor sie sich in der dunklen Kirche einfanden. In einer liturgischen Feier gedachte die Gemeinde der Auferstehung Jesu Christi. Symbolisch für dieses Geschehen wurde die am Feuer entzündete neue Osterkerze in die Kirche getragen. Nach und nach wurde es hell. Die Taizé-Gesänge des Ad-hoc-Chores trugen zur feierlichen Stimmung bei. Im Anschluss waren alle Teilnehmenden im Kirchgemeindehaus zu einem reichhaltigen Frühstückbuffet eingeladen.

Frühstück im KirchgemeindehausNoch beeindruckt von der frühmorgendlichen Auferstehungsfeier oder gestärkt vom gemeinsamen Frühstück, feierten wir den Ostergottesdienst um 10 Uhr. Der Posaunenchor unter der Leitung von Christoph Moor gestaltete den Gottesdienst musikalisch mit und verlieh ihm eine festliche Note. Besonders schön war, dass wir am Ostersonntag, also dem ursprünglichen Taufdatum, Sophie Lou Bernegger taufen und in die christliche Gemeinde aufnehmen durften.

Die Kinder beim NagelnKinderferientage

Sägen, Bohren, Schleifen

Vom Einzug in Jerusalem bis zur Auferstehung begleiteten biblische Erzählungen unsere Kinderferientage in der Woche vor Ostern. Zur Ostergeschichte wurde handwerklich mit Holz gebastelt. Für unsere Kinderkirche entstand ein grosses Holzkreuz. Kinder bohrten und schliffen an Kerzenständern, welche ein Osterlicht tragen können. Schliesslich bastelten einige Kinder Engel aus Holzstücken, welche die Auferstehung verkündigen.  Zwischen den Kindern entwickelte sich eine gute Gemeinschaft. Begegnungen über die Tage hinaus kann es bei der Kinderkirche geben. Dort wird das Holzkreuz noch lange an die Kinderferientage erinnern.

tauferinnerungDas Wasserzeichen

Tauferinnerungsfest am 4. Februar 2018
Der Tauferinnungsgottesdienst gibt Gelegenheit, darüber nachzudenken, was die eigene Taufe, die teilweise erst wenige Jahre, teilweise schon mehrere Jahrzehnte zurückliegt, für das eigene Leben bedeutet. Bei der Taufe bekommen die Täuflinge ein Wasserzeichen auf die Stirn gezeichnet. Drei Kreuze mit ein wenig Wasser sind Zeichen, dass der dreieinige Gott Schöpfer und Erhalter unseres Lebens ist und wir seine Kinder sind. Wie ein Wasserzeichen auf einem Bogen Papier nicht ausgelöscht werden kann und das Blatt als wertvoll kennzeichnet, so behält auch die Taufe Gültigkeit, wie auch immer wir unser Leben gestalten. Um diesen Gedanken zu verdeutlichen, bekamen die Kinder einen Bogen Papier, auf dem sie das Wasserzeichen entdecken konnten. Mit einem farbigen Stift konnten sie das Blatt dann nach ihren Vorstellungen gestalten. Die Taufkerzen, die die Kinder mitgebracht hatten, wurden noch einmal angezündet, und die Kinder bekamen einen Segen zugesprochen. Für die Erwachsenen gab es dann auch noch ein Wasserzeichen zu entdecken: Sie erhielten einen Bibelspruch eingelassen in ein Foto unseres Taufsteins. Möge dieses symbolische Wasserzeichen sie immer mal wieder an das eine Wasserzeichen erinnern, das sie vor vielen Jahren auf die Stirne gezeichnet bekommen haben.


Sibylle Baltisberger, Pfarrerin

russischer chorRussischer Chor in Birsfelden

Konzert mit vielfältigen Begegnungen in der Reformierten Kirche
Am 28. Januar gastierte der russische Chor "Voskresenije", in der reformierten Kirche Birsfelden. Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass das russische Volksensemble im Laufe seiner jährlichen Konzerttournee nach Birsfelden kommt. In diesem Jahr gab es neben neuen Stimmen auch ein neues Programm, mit welchem die Künstlerinnen und Künstler die ganze Bandbreite ihrer wunderschönen Stimmen zum Ausdruck bringen konnten.


Das Konzert war nur der erste Teil eines Abends mit vielen neuen Begegnungen. Ein Nachtessen mit den Chormitgliedern schloss sich an. Alle Personen, welche im Jahr 2017 neu nach Birsfelden gezügelt sind, hatten wir ebenfalls zu diesem Nachtessen eingeladen. Erstmals übernachteten einige Chormitglieder bei Gastfamilien in Birsfelden. Natürlich waren auch die Gastgebenden beim Nachtessen dabei.


Über 30 Personen waren schliesslich im Kirchgemeindehaus beisammen. Der Chor sang noch zwei Lieder an den Tischen. Gastgebende, Neuzuzüger und Chormitglieder kamen in gute Gespräche. Schliesslich spielten Neuzuzüger und zwei Damen aus dem Chor noch am Tischkicker.


Gleich am Abend wurde der Termin für das Konzert im nächsten Jahr vereinbart. Alle, die in diesem Jahr nach Birsfelden zügeln erhalten dann eine Einladung zum Konzert mit dem Voskresenije Chor und anschliessendem Nachtessen. Die Chormitglieder haben ihren Wunsch für das Menü bereits bei uns deponiert. Sicher finden sich nach diesen guten Begegnungen auch Gastfamilien für die Beherbergung des Chores.


Burkhard Wittig, Sozialdiakon

morgengebetTaizé-Birsfelden

Eine Erfahrung der anderen Art
Gemeinsam mit der methodistischen Gemeinde waren wir Gastgemeinde für 198 Jugendliche und junge Erwachsene beim Taizé Jugendtreffen vom 28. Dezember 2017 bis 1. Januar 2018. Über 50 Gastgebende haben die Besucherinnen und Besucher aus zwölf Nationen aufgenommen. So war unsere Kirche und das Kirchgemeindehaus belebt mit Stimmen aus Polen, der Ukraine, Ungarn, Rumänien, Litauen, Deutschland, Österreich, Portugal, Bosnien, Kroatien, Frankreich und der Schweiz.


Gastgeber sein:
So hatten wir um Aufnahme von Gästen geworben und waren lange Zeit skeptisch, die von uns avisierte Zahl von 150 Quartieren erreichen zu können. Am 20. Dezember hatten wir 200 Quartiere, und in den letzten Tagen kamen nochmals über 20 hinzu, so dass wir geplante Gruppenunterkünfte auflösen konnten. Durchweg positive Rückmeldungen haben wir aus Gastfamilien und den Begegnungen mit den Gästen erhalten. Eine SMS ist beispielgebend: «Also ich muss schon sagen: Die zwei, die ich als Gäste habe sind WIRKLICH SEHR NETTE UND OFFENE LEUTE …. TIP TOP …» Das Jugendtreffen hat uns als Gemeinde vor eine Aufgabe gestellt, die nur in Gemeinschaft lösbar war. Gastgeber waren wir schliesslich auch in unseren Räumen. Viele Personen haben aktiv mitgeholfen auch dort gute Gastgeber zu sein. Für das Miteinander in unserer Gemeinde und mit der methodistischen Gemeinde war das Jugendtreffen ein Gewinn, den wir nicht missen wollen. Es war gut, Gastgeber zu sein.


Morgengebete:
Besonders eindrücklich waren die Taizé-Gebete, die jeweils am Morgen um 8:30 Uhr in unserer Kirche stattfanden. Vorne in der Kirche wurden dafür die Stühle weggeräumt, damit Leute sich auch auf dem Boden niederlassen und so mehr Leute in der Kirche Platz finden konnten. Getragen wurden die Feiern durch die einfachen Liedzeilen, die mehrfach wiederholt wurden. Eine Ad-Hoc-Band oder eine Gitarre begleitete jeweils die Gesänge. Dazu kamen Bibellesungen in vielen Sprachen. Zu jedem Gebet gehörte auch eine mehrminütige Stille. Eindrücklich, wie die jungen Leute von der Einfachheit dieser Art von Frömmigkeit angesprochen wurden.
An zwei Morgen standen dann Begegnungen in ländergemischten Gruppen auf dem Programm, bevor die Jugendlichen dann in der Stadt am weiteren Programm des Taizétreffens teilnahmen.


fest der nationenFest der Nationen:
Am späten Silvesterabend fand in unserer Kirche ein einstündiges Gebet für den Frieden statt. Dabei wurde der Jahresübergang besinnlich begangen. Nach dem Gebet trafen sich unsere Gäste und auch einige Gastgebende zu einem bunten Fest der Nationen im Kirchgemeindehaus. Gestärkt durch einen kleinen Mitternachtsimbiss versammelten sich alle im grossen Saal, um die Darbietungen der verschiedenen Nationen zu geniessen. Von landestypischen Liedern über Volkstänze bis hin zu einer unterhaltsamen Einführung in die polnische Sprache war alles dabei. Es war beeindruckend, wie Menschen aus verschiedensten Nationen friedlich und fröhlich miteinander feiern konnten und dabei einander an der je eigenen Tradition teilhaben liessen. Es wurde lange gefeiert, und doch trafen sich die meisten am Neujahrsmorgen zu einem letzten gemeinsamen Gottesdienst. Nach dem Mittagessen in den jeweiligen Gastfamilien machten sich unsere Gäste auf ihren teilweise sehr weiten Heimweg. Hatte man am ersten Tag noch unbekannte Gäste aufgenommen, so nahm man am 1. Januar Abschied von Menschen, die man über diese Tage teilweise etwas näher kennenlernen durfte. Und wer weiss, vielleicht bleiben auch Kontakte über das Treffen hinaus bestehen.

ester bergerrGuten Tag

Praktikantin in Birsfelden
Mein Name ist Esther Berger. Ich werde ab Januar das Ekklesiologisch-Praktische Semester in der Gemeinde Birsfelden bei Pfarrer Peter Dietz absolvieren. Ich befinde mich im letzten Abschnitt meines Masterstudiums an der Universität Bern, wohne und lebe aber in Basel. Neben dem praktischen Teil in der Kirchengemeinde werde ich auch Unterricht im Gundeldinger Primarschulhaus in Basel erleben und geben. Ich freue mich darauf, ein Teil Ihrer Gemeinde zu sein und ab Januar bis Juni das Kirchenjahr mit Ihnen zu gestalten und vielleicht einen kleinen Teil auch selbst mitzutragen.


In diesem Sinne!

Esther Berger

neuzuzuegerbegruessungNeuzuzügerbegrüssung

Die evangelisch-reformierte Kirchg-emeinde konnte sich zusammen mit anderen Gruppierungen aus Birsfelden an einem Stand an der jährlich stattfindenden Neuzuzüger-begrüssung der politischen Gemeinde Birsfelden vorstellen. Fragen interessierter Besucherinnen und Besuchern konnten direkt beantwortet werden. Flyer wiesen auf das laufende Angebot hin.

dessertbuffetSpaghetti- und Desserplausch

Am Samstag 18. November 2017 fand das letzte Gemeindeessen in diesem Jahr statt. Überdurchschnittlich viele Leute fanden den Weg ins Kirchgemeindehaus. Es gab Spaghetti mit verschiedenen feinen Saucen und ein gosses, reichhaltiges Dessertbuffet. Der Erlös von Fr. 2430.- kommt vollumfänglich dem Projekt LEED in Madras, Indien zugute. Allen Helferinnen und Helfern und allen Gästen sei herzlich gedankt für ihren grossen Einsatz und die grosszügigen Spenden.
Pfarrer Peter Dietz

konzert in der arena de geneveKonfirmanden-Weekend in Genf

Reformaction
Anfang November nahm ich zusammen mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und 5000 anderen Jugendlichen aus der Schweiz am Reformaction in Genf teil, einem Anlass zur 500-Jahr-Feier der Reformation. Es war ein erlebnisreiches Wochenende mit Workshops, vielfältigen Gottesdiensten von Taizé über landeskirchlich bis zu Lobpreis, mit Konzerten und Begegnungen. Die gemeinsame Reise, das Programm und das Übernachten in einer Trunhalle in Meyrin bleiben unvergesslich.
Pfarrer Peter Dietz

Spielen am NachmittagKaffee, Spiel und Mittagstisch

Seit einigen Wochen ist jeden Mittwoch ab 14:30 Uhr unser Kirchgemeindehaus für Spiel und Kaffee offen. Spieltische erwarten Sie mit vielen Spielmöglichkeiten wie beispielsweise Rommé, Jassen, Jokern. An den Kaffeetischen können Sie zum Kaffee und Kuchen verweilen. Kommen und Gehen sind jederzeit möglich.


Einmal im Monat gibt es zudem einen Mittagstisch. Wir beginnen dann um 12 Uhr. Für den Mittagstisch sind Anmeldungen erforderlich.

ausflug in den rebbergGemeindesonntag im Oktober

Seit über zwei Jahren gibt es den monatlichen Gemeindesonntag. Eine Premiere war die auswärtige Unternehmung im Oktober. Wir besuchten bei schönstem Wetter den Rebbauverein in Muttenz. Bei einer Führung erfuhren wir viel über den Weinanbau. Wir wanderten durch den Weinberg und verkosteten schliesslich auch diverse Weine.

kirchturmgüggelKirchturmsanierung und Wetterfahnenknauf

Gemeindesonntag 10. September 2017
Der neu vergoldete Güggel und Wetterfahnenknauf sind zurück und konnten am 10. September aus der Nähe betrachtet werden. Im Gottesdienst Unterlagen und Objekte vorgestellt, welche wir zum Abschluss der Kirchturmsanierung in den Wetterfahnenknauf geben werden. Der Gottesdienst stand unter dem Thema „Was ist für uns Heimat?“. Es gibt wichtige Dinge, die uns heute Heimat sind und nachfolgende Generationen finden sollen, wenn Sie bei einer künftigen Kirchturmsanierung den Wetterfahnenknauf wieder öffnen. Aus der politischen Gemeinde sind dies zum Beispiel ein aktueller Ortsplan, der Jahresbericht 2016 sowie eine Mitteilung zum Stand des Stadtentwicklungskonzeptes. Heimat ist uns natürlich auch die Kirchgemeinde. Wir geben mit verschiedenen Dokumenten einen Überblick über unser kirchliches Leben. Dazu gehören beispielsweise ein Veranstaltungskalender, die Vision, welche uns bei der gemeindlichen Entwicklung leitet sowie Berichte über musikalische Aktivitäten. Auch kleine Objekte finden sich künftig im Knauf, so zu Beispiel eine Playmobil Lutherfigur anlässlich des 500jährigen Reformationsjubiläums.


Bei den Sanierungen des Turmdaches in den Jahren 1926 und 1935 haben die jeweiligen Spengler einen Brief eingelegt. In diese Tradition reiht sich nun die Firma Horat, welche jetzt die Spenglerarbeiten ausführte, ein. Angaben zum verwendeten Kupfer, der Firma Horat und der aktuellen politischen Situation sind Inhalte des Briefes. Der Brief endet mit dem Wunsch, dass manche Probleme wie Klimawandel und Flucht aus Krisengebieten gelöst sind wenn die Kuppel einmal wieder geöffnet wird. 

 
Burkhard Wittig, Sozialdiakon

Konfirmanden 2017-18Konf-Reise nach Strasbourg

Ein Erlebnis von Himmel und Hölle
Ein erster Höhepunkt im Konfjahr ist die Konfreise nach Strasbourg. Dieses Jahr waren wir mit drei Konfirmandinnen und zwei Konfirmanden, meiner Schwester Ursula Aeberhard und mir eine relativ kleine Gruppe.

 

Das Wochenende war ausserordentlich erlebnisreich. So gab es nach Flammkuchen und Stadtrundgang am Freitagabend, am Samstag eine steile Wanderung zum Konzentrationslager Natzweiler-Stuthof in der Nähe von Rothau, das mit dem Regionalzug eine Stunde von Strasbourg entfernt liegt. Die Stimmung bei trübem Wetter war etwas gespenstisch, passte aber zu diesem fürchterlichen Ort. Das Museum und die Anlage hinterliessen bei allen einen bleibenden Eindruck. Wie war es möglich, dass Menschen anderen Menschen so viel Leid antun konnten, so dass sie die Hölle auf Erden erleben mussten? Nie wieder darf so etwas geschehen!

 

Am Samstag-Abend und am Sonntag dann der grosse Gegensatz: Die lebendige, quirlige Stadt mit all den Touristen, welche die Sehenswürdigkeiten anschauen und Souvenirs einkaufen. Die reich verzierte Fassade des Münsters mit dem hohen Turm, der über zweihundert Jahre lang, das höchste Bauwerk auf der Welt war, gab es zu bestaunen. Die Baumeister wollten mit dem gigantischen Bau in der mittelalterlichen Stadt den Himmel auf Erden darstellen. Dass aber auch in der Stadt nicht alles Gold ist, was glänzt, zeigten die zahlreichen obdachlosen Bettler. Wir konnten aber beobachteten, wie sie von einer Hilfsorganisation Essenspakete geschenkt bekamen.

 

Die Konfirmandinnen und Konfirmanden sind übers Wochenende zu einer starken Gruppe zusammengewachsen, die den Ernst und den Spass gut miteinander verbinden konnte.


Pfarrer Peter Dietz

SingkreisAus meines Herzens Grunde sag ich dir Lob und Dank

Gottesdienst mit dem Singkreis am Verenasonntag
Das musikalische Leben in unserer Gemeinde ist vielfältig. Regelmässig wirken neben unserer Organistin auch andere Musiker in den Gottesdiensten mit: Solisten, der Capriccio- oder der Posaunenchor. Am Verenasonntag war es der Singkreis unter der Leitung von Marianne Weder, der den Gottesdienst bereicherte. Der ad hoc Chor, zusammengesetzt aus singfreudigen Frauen und Männern unserer Gemeinde, verstärkte den Gemeindegesang und erfreute die Gottesdienstbesucher.


Der Singkreis singt das nächste Mal voraussichtlich am 28. Januar 2018. Im Vorfeld finden in der Regel drei Proben statt. Somit ist der zeitliche Aufwand sehr gering, die Freude, die man anderen schenkt, aber gross. Neue Sängerinnen und Sänger sind also jederzeit willkommen.


Sibylle Baltisberger, Pfarrerin

seniorenferienSeniorenferien im Schwarzwald

Anfang Juli war eine Gruppe von Senioren für eine Woche in den Ferien in Badenweiler.


Auf der Hinfahrt machten wir im Wiesental halt und besuchten das Geburtshaus von Johann Peter Hebel und fuhren anschliessend auf den Hochblauen.  Am Nachmittag erwartete uns das kleine, von familiärer Atmosphäre geprägte Hotel, welches wir fast für uns allein hatten. Die Räumlichkeiten waren gut für Begegnungen mit Spiel, Film und Singen geeignet. An drei Tagen unternahmen wir Ausflüge. Wir besuchten den Freiburger Hausberg „Schauinsland“, fuhren nach Colmar und Titisee. Auf diesen Touren schauten wir uns auch die romanische Abtei in Ottmarsheim und das Kloster Trudpert im Münstertal an. Zwei Tage blieben wir in Badenweiler. Parkführungen, der Besuch der Therme, Kurkonzerte und schliesslich ein vergnüglicher Abend mit Loriot Sketchen waren unsere Unternehmungen vor Ort. Wir erlebten am Sonntag ein ökumenisches Gemeindefest. Anlässlich des Reformationsjubiläums wurde uns mit Orgel und Texten das Leben des jungen Luthers sehr anschaulich nahe gebracht.


Täglich begleitete uns ein biblisches Wort und kleine Geschichten. Am Abschlussabend gab es ein kleines Quiz. Der Altersdurchschnitt unserer Gruppe war dabei eine Frage. Trotz der grossen Altersspanne von 16 (eine Helferin) bis zu 93 Jahren war der Durchschnitt nur knapp 80 Jahre. Auf dem Rückweg machten wir wieder einen Halt. Der Besuch des Vogelparks in Steinen war mit einer Greifvogelschau ein gelungener Abschluss. Erstaunlich, wie die Greifvögel aus der Freiheit immer wieder heimkehren. Ebenso kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken nach Birsfelden zurück.


Burkhard Wittig, Sozialdiakon

spiel und spassVortrag Malaysiareise - Gemeindesonntag

Beim Gemeindesonntag im Juni berichtete Frau Helene Rechsteiner aus Birsfelden von ihrer Reise nach Malaysia. Kinder und Erwachsene waren zudem sehr aktiv beim Spiel (Bild).

 

 

Unsere Gemeindesonntage leben von der Beteiligung der Teilnehmenden. Wir haben eine WhatsApp -Gruppe für die Organisation der Gemeindesonntage eingerichtet. Sie können gern hinzukommen. Vielleicht haben Sie wie Frau Rechsteiner ein Thema, an dem Sie uns teilhaben lassen möchten.

 

Kontakt:

Burkhard Wittig, Tel. 061 373 89 98, Mobil: 0049 174 72 99 454,
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Gottesdienst im FreienGottesdienst im Freien

Vor langer Zeig gab es dies schon einmal – Gottesdienst im Freien. Das Auffahrtswochenende mit einem Gottesdienst ausklingen zu lassen. Jesu Himmelfahrt bietet sich an, den Blick zu weiten. Nicht der geschützte Raum der Kirche sondern die Weite der Schöpfung Gottes wurde zum guten Ort, seine Botschaft zu erfahren. Im Anschluss an den Gottesdienst blieben wir zum Nachtessen vom Grill beisammen. Sicher wird es wieder regelmässiger derartige Gottesdienste bei uns geben.

konfirmation 2017Konfirmation 2017

Am 21. Mai feierten wir Konfirmation. Sechs junge Menschen wurden als erwachsene Mitglieder in unsere Kirchgemeinde durch die Konfirmation aufgenommen. Einer der Konfirmanden wurde gleichzeitig getauft. Einen grossen Teil des Gottesdienstes gestalteten die Jugendlichen selbständig zum Thema Freundschaft und Liebe. Festliche Musik mit Trompete und Orgel umrandete die Feier. Bei schönstem Wetter genossen sie anschliessend mit ihren Familien einen Apéro auf dem Kirchplatz.

Peter Dietz, Pfarrer

Kirchgemeinde Birsfelden - Was wir tun

Diese Präsentation stellte unsere Kirchgemeinde an einem Stand am Hafenfest 2017 vor:

 

 

 

skybikeHafenfest: Mit dem Sky Bike dem Himmel näher

Die Kirchgemeinde hatte sich ein Sky Bike gemietet und zeigte damit Präsenz am Hafenfest in Birsfelden. Stets war das Sky Bike gut besucht. In unterschiedlicher Geschwindigkeit, jedoch in nahezu allen Fällen gelang es, sich mit dem Bike 14 m in die Höhe zu treten und zu einem einzigartigen Ausblick über das Hafengelände zu gelangen.

 

Burkhard Wittig, Sozialdiakon

im RosengartenSeniorenfahrt zum Landhaus Ettenbühl

Im Rahmen unseres Treffpunktes für Senioren fuhren wir im Mai mit dem Car nach dem Landhaus Ettenbühl bei Bad Bellingen. Der grosse Car war bestens besetzt und das gute Wetter sorgte für gute Stimmung. Sehr bekannt ist das Landhaus Ettenbühl für seinen Rosengarten. Rosen blühten jedoch noch nicht, dafür viele andere Pflanzen zu denen wir während einer Führung interessante Informationen erhielten. Nach einer Kaffeepause ging es weiter mit einer Rundfahrt am Rande des Schwarzwaldes über durch das Kandertal zurück nach Birsfelden.

 

Burkhard Wittig, Sozialdiakon

helferabendHelferabend

Unsere Kirchgemeinde lebt vom Engagement vieler Freiwilliger. Sie geben der Kirche das Gesicht. Unser Motto „Gemeinschaft ist ein Kraftwerk“ wird am besten an ihrem Einsatz deutlich. Eine Form des Dankes von Kirchenpflege und Mitarbeiterteam war der Helferabend am 25. April. Nach einem Apéroempfang und dem Nachtessen war der Liedermacher Fredy Schär mit „Scherzhafti Lieder und Härzhafti Witz“ bei uns. Mit lustigen Parodien bekannter Lieder, lyrischen, dramatischen und auch derben Pointen löste Fredy Schär viel Lachen und Begeisterung aus. Unser Helferabend war ein Zurücklehnen, Geniessen und herzhaftes Lachen verbunden mit grossem Dank.


Burkhard Wittig - Sozialdiakon

Ökumenische Kampagne Brot für Alle und Fastenopfer

NeulandKinderferientage:

Mit der Kampagne „Geld gewonnen, Land zerronnen“ haben Brot für Alle und Fastenopfer darauf aufmerksam gemacht, welche negativen Folgen Investitionen in riesige Landflächen mit dem Ziel des Anbaus von Monokulturen haben. Lokale Landwirtschaft und damit die Lebensgrundlagen von einfachen Bauern werden dadurch häufig zerstört. Diese Kampagne war auch Thema unserer Kinderferientage unter dem Motto: „Was wächst da?“ Brot für Alle und Fastenopfer haben mit ihrer Kampagne angeregt, symbolisch Neuland zu schaffen. Lebensgrundlagen von Bauern in den betroffenen Ländern können wieder hergestellt werden. Kinder in unserer Kirchgemeinde haben während ihrer Ferientage an einem Hochbeet gearbeitet und so ca. 1qm Neuland geschaffen, welches nun als Kräuterbeet dient. Schweizweit sind durch diese Aktion über 100 Beete „Neuland“ entstanden, welche symbolisch für die Lebensgrundlagen von Familien in den betroffenen Ländern stehen.


Burkhard Wittig, Sozialdiakon

 

„Rosenverkauf“ und „Brot zum Teilen“

Der Rosenverkauf an zwei Standorten in Birsfelden lief so gut, dass bereits kurz nach der Mittagszeit alle Rosen verkauft waren.  Dies hat zugunsten von Fastenopfer und Brot für Alle einen Ertrag von Fr. 3'115.- eingebracht.


Die Aktion „Brot zum Teilen“ wurde wieder durch die Feinbäckerei Weber möglich. Die Spenden in Höhe von Fr. 537.35 wurden von der Bäckerei grosszügig auf 600.- Franken aufgerundet. Mit dem Geld werden vielfältige Projekte im Süden unterstützt. Allen Helferinnen und Helfern sowie allen Spenderinnen und Spendern sei herzlich gedankt.


für die Gruppe Weltweite Kirche: Peter Dietz, Pfarrer

Kirchturm mit LiftKirchturm Renovation

Im letzten Herbst begannen sich vom Dach des Kirchturms einzelne Kupferplatten zu lösen. Es bestand Gefahr, dass ein Sturm ganze Platten abreissen und an der befahrenen Kreuzung Schaden anrichten kann. Ein Augenschein mit Hebebühne zeigte, dass das kupferne Turmdach aus dem Jahr 1935 einer Sanierung bedarf. Das Unterdach und die Kupferabdeckung müssen ersetzt werden. Die Kirchenpflege beschloss einen Ersatz mit grün patinierten Kupferplatten, damit das gewohnte Bild erhalten bleibt. Für die vorgesehenen Arbeiten, die auch die Ausbesserung kleinerer Schäden vorsehen, muss ein aufwändiges Gerüst erstellt werden.


Mit den Arbeiten wurde nach Pfingsten begonnen. Während der Renovationszeit bleibt die Kirche geschlossen, zum Gottesdienst und für allfällige Konzerte wird sie aber ohne Einschränkungen zugänglich sein. Wegen des Arbeitsschutzes müssen wochentags Stundenschlag und Geläute eingestellt werden.

Goldene KonfirmationEs gab etwas zu feiern - Goldene Konfirmation

Mit der Ankündigung „Es gibt etwas zu feiern“ haben wir Konfirmanden und Konfirmandinnen eingeladen, welche vor 50 Jahren in unserer Kirche in Birsfelden konfirmiert wurden. Und tatsächlich wurde der Gottesdienst und das anschliessende Beisammensein am 9. April ein Fest. 24 ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden waren unserer Einladung gefolgt. Im Gottesdienst mit besonderer musikalischer Gestaltung bekamen alle Konfirmandinnen und Konfirmanden nochmals ihren Konfirmationsspruch zu hören und den Segen Gottes mit auf den weiteren Lebensweg. Wir haben erfahren, dass Konfirmation ein Bekenntnis zu Gottes Zusage an uns ist, welches auch weit über den Konfirmationstag Bestand haben kann und trägt.


Nach dem Gottesdienst waren wir zu einem Apéro in der Kirche beisammen. Der rege Austausch unter den ehemaligen Konfirmandinnen und Konfirmanden wurde bei einem anschliessenden Mittagessen fortgesetzt. Eine tolle Idee und ein toller Anlass, so empfanden viele Teilnehmende die Einladung und das Fest. Das könnte man wiederholen. In 5 oder in 10 Jahren? Diese Anregung freut uns. Mit nun bekannten Kontaktdaten, sollte ein Treffen schnell organisiert sein. Wir sind gespannt, ob eine Wiederholung zustande kommt Sie sind jederzeit zu einer Begegnung in unserer Kirchgemeinde eingeladen.


Burkhard Wittig, Sozialdiakon

Ökumenischer Gottesdienst in der Fastenzeit 2017

Auf den Spuren von Bruder Klaus
Wie jedes Jahr in der Fastenzeit feierten die evangelisch-methodistische Kirche, die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde, die freie evangelische Gemeinde, die Heilsarmee und die katholische Pfarrei Bruder Klaus gemeinsam Gottesdienst.


Dieses Jahr nahmen wir das Jubiläum „600 Jahre Bruder Klaus“ zum Anlass, um uns dem Einsiedler aus Ranft zu nähern und zu fragen, was uns dieser beeindruckende Mann heute noch zu sagen hat. Ein spezielles und sehr schönes Zeichen der Ökumene war wohl, dass dieser Gottesdienst zum Heiligen Bruder Klaus nicht in der katholischen Kirche, die schliesslich das Patrozinium des Niklaus von Flüe trägt, stattfand, sondern bei uns. Der Schauspieler Markus Amrein war bei uns zu Besuch und nahm uns mit auf die Reise des Pilgers Hans von Waldheim, der 1474 aus Halle zu Bruder Klaus reiste. In der Predigt fragte Walter Wilhelm, wer Bruder Klaus sei und was diesen wohlhabenden Bauern dazu bewog, aus einem geordneten Leben auszubrechen. Bruder Klaus hatte entdeckt, was seine Berufung war und so wurden auch wir ermuntert, uns zu fragen, was denn tief drinnen in uns vielleicht noch verborgen liege und herauszufinden, wo unser Platz sei.

 

Beim Kirchenkaffee war noch Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben.


Sibylle Baltisberger Pfarrerin

Russischer ChorKonzert Voskresenije Chor aus Sankt Petersburg

Mit geistlicher und folkloristischer Chormusik erfreute und beeindruckte am 31. Januar der Voskresenje Chor aus Sankt Petersburg. Wir erlebten eine gewaltige Stimmentfaltung von tiefen zu hohen, von leisen zu lauten, von schwermütigen zu schwebenden Klängen. Der Abend endetet mit stehenden Ovationen und dem Wunsch, diesen Chor im nächsten Jahr wieder zu hören.

KirchenpflegeAnlobung der neuen Kirchenpflege

Am vergangenen Samstag, 21. Januar 2017 zog sich die Kirchenpflege zu ihrer jährlichen Retraite zurück. Wie in den vergangenen Jahren auch schon war sie im Missionshaus in Basel zu Gast. Dabei wurde auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Geprägt war das Jahr durch die Pensionierung von Pfr. Mark Hoskyn und der damit verbundenen Reduktion der Pfarrstellenprozente. Ein Höhepunkt unter anderen war das 150-Jahr Jubiläum der Kirche und Kirchgemeinde, das mit einer Veranstaltungsreihe und einer Feier anfangs Dezember begangen wurde. Dieses Jahr traf sich die Kirchenpflege in neuer Zusammensetzung.


Gleich vier Personen haben neu in ihrem Amt begonnen: Stefan Jutzi (Ressort PR und Events), Christoph Matt (Ressort Bau und Liegenschaften), Jill Williamson (Ressort Jugend und Schule), Felix Rudin (Ressort Kinder und Familien). Bisher und weiter dabei sind: Peter Jung (Präsident und Ressort Personal), Ruth Scheibler (Vizepräsidentin und Ressort Seniorenarbeit), Martin Plattner (Ressort Finanzen, ohne Stimmrecht), Sibylle Baltisberger (Pfarrerin), Peter Dietz (Pfarrer), Andrea Scalone (Synodale), Bruno Brunner (Synodaler) und als Beisitzer ohne Stimmrecht: Burkhard Wittig (Sozialdiakon).


So hat sich die neue Kirchenpflege an der Retraite etwas kennengelernt und hat versucht, gemeinsame Ziele für das laufende Jahr zu formulieren. Prägend wird dieses Jahr sicher sein, dass der Kirchturm renoviert werden muss. Die Bauarbeiten sollten im Juni beginnen. Bewährtes, wie der Gemeindesonntag soll weitergeführt werden. Die eine oder andere Veränderung in den Angeboten wurde angedacht.


Im Gottesdienst am Sonntag wurden die abtretenden Kirchenpfleger Fredy Ehrsam, Markus Strub, Max Dettwiler (Vertretung Ressort Bau) und die Kirchenpflegerin Monika Waibel mit Dank und kleinen Musikdosen verabschiedet und die neue Kirchenpflege angelobt, das heisst, in ihr Amt eingesetzt. Der Gottesdienst wurde vom Pfarrteam gemeinsam gestaltet. Der Singkreis unter der Leitung von Marianne Weder bereicherte den Gottesdienst musikalisch. Anschliessend gab es die Möglichkeit bei einem gemeinsamen Apéro anzustossen und sich auszutauschen.


Für die Kirchenpflege
Peter Dietz, Pfarrer

Sternsinger„Ihr lieben Leut macht auf das Tor, die heiligen drei Könige stehen davor...“

Die Sternsinger waren auch dieses Jahr wieder in Birsfelden unterwegs und besuchten dabei gegen 70 Haushaltungen. In Versform erzählten sie den Menschen, an deren Wohnungstür sie freundlich empfangen wurden, von dem, was vor langer Zeit in Bethlehem geschehen war: Dass Christus zur Erde kam, um den Menschen den Frieden zu bringen. Frieden und Gottes Segen wünschten die Sternsinger den Bewohnerinnen und Bewohnern und übergaben ihnen zur Erinnerung einen Aufkleber mit der Abkürzung 20*C+M+B*17. Dies bedeutet Christus Mansionem Benedicat, Christus segne dieses Haus. Der Aufkleber über der Tür soll die Menschen das Jahr über an Gottes Segen erinnern.

 

Die Sternsinger bereiten mit ihren Besuchen jeweils nicht nur vielen Birsfelderinnen und Birsfeldern eine Freude, sondern unterstützen damit auch Kinder- und Jugendprojekte in aller Welt. Das Sternsingen, das schweizweit vom katholischen Hilfswerk Missio koordiniert wird, stand dieses Jahr unter dem Motto „Gemeinsam für Gottes Schöpfung in Kenia und weltweit“. So sammelten die Sternsinger bei ihren Besuchen Gaben zu Gunsten von Kindern, die unter dem Klimawandel leiden. In Turkana, einer Region im Nordwesten Kenias hat sich das Leben der Menschen durch den Klimawandel radikal verändert. Es regnet heute kaum noch. Das Sternsingerprojekt 2017 fördert den Bau von Staudämmen und Wasserstellen, den Zugang zu Schulbildung und die Friedensarbeit in der Grenzregion Kenia-Äthiopien. In den Worten der Sternsinger: „Wir sammeln für Kenia Geld und Gaben für diese Kinder, die nur wenig haben. Das Geld, das Sie den Sternsingern geben, gibt den Kindern Hoffnung auf ein besseres Leben.“

 

Die Sternsinger haben bei ihren Hausbesuchen und mit ihrer Teilnahme an den Gottesdiensten der reformierten und der katholischen Kirchgemeinde über 3500.— gesammelt.

 

Auf diesem Weg danken wir allen Primarschulkindern der 4. und 5. Primarklassen, die zum Gelingen der Sternsingeraktion 2017 beigetragen haben. Ebenso danken wir den Religionslehrerinnen, die den Kindern im Unterricht das Hilfsprojekt in Kenia nähergebracht haben, mit ihnen Text und Lied einstudiert und sie am 6. Januar zusammen mit weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfern begleitet haben. Und nicht zuletzt sind wir allen, die sich für einen Besuch angemeldet haben, die uns herzlich empfangen und das Sternsingerprojekt so grosszügig unterstützt haben, dankbar.

 Für die ökumenische Sternsingergruppe: Sibylle Baltisberger, Pfarrerin

SchattenspielRückblick Gottesdienst  vom
24. Dezember 2016

Alle Jahre wieder stellt sich die Frage, wie wir mit Primarschulkindern die Geburt Jesu im Gottesdienst am 24.12. spielerisch vermitteln wollen. Es sollte einmal anders sein. Wenn an Weihnachten das Licht über der Krippe strahlt, gibt es auch einen Schatten. Warum also nicht einmal ein Schattenspiel. Der Schatten ist ein Abbild von dem, was im Licht ist und ermöglicht eine neue Sichtweise darauf. Neu war für die Kinder erst einmal die Spielweise. Das wichtigste ist ihre Position, welche sich nicht an den Zuschauern sondern der Lichtquelle orientieren muss. Keinesfalls dürfen sie im Schatten eines anderen Spielers stehen. Dann können sie nicht gesehen werden. Im Licht der Krippe erzeugen sie die Botschaft von der Geburt Jesu. Die Zuschauer mussten sich vom klassischen Krippenbild zu lösen. Nicht herzige Darstellungen von Maria mit Josef und den Hirten sind wesentlich, sondern das Licht, durch welches wir noch heute an der Geburt Jesu teilhaben können. Am Ende des Gottesdienstes gab es dann für jeden ein kleines Licht mit auf den Heimweg.

 Burkhard Wittig, Sozialdiakon

Kinder bauen Kirche150 Jahre Kirche Birsfelden
Rückblick Kirchenjubiläum

Vom 17. bis 20. November feierten wir das 150jährige Jubiläum unserer Kirche und Kirchgemeinde. Unsere Kirche wurde 1866 geweiht. Zeitgleich löste sich unsere Kirchgemeinde von Muttenz und wurde eigenständig.
Der Ort des Gottesdienstes und der Besinnung ist auch ein Ort der Musik. Dies wurde am Freitag in einer Vesper mit dem Capriccio-Chor erlebbar und am Samstag mit einem Konzert des Musikkops Birsfelden.
Das traditionelle Gemeindeessen mit Spaghetti und Dessertbuffet am Samstag war sehr gut besucht und erstmalig konnte die Marke von 3`000.- Fr überschritten werden, welche als Spende von diesem Essen an LEED, das von uns  unterstützte Hilfsprojekt in Indien, gehen.


Anschliessend trafen sich Kinder zum Cevi-Jungscharnachmittag, bei dem sie Kirchen nach ihren Vorstellungen aus Ton, Holz und anderen Materialien bauen konnten. Es entstanden teilweise sehr kreative Kirchen mit Swimmingpool, Freilichtkino und einem überlebensgrossen Jesus, der schon vor der Kirche Besucher empfängt.


KirchenspaziergangErwachsene haben den Samstagnachmittag genutzt, andere gottesdienstliche Räumlichkeiten und Gemeinden in Birsfelden näher kennenzulernen. Christen aus allen Kirchen waren mit uns auf dem Weg und die Vielfalt christlichen Lebens in unserem Ort wurde eindrücklich erfahrbar. Wir begannen mit Gemeinde G3-Basel im Sternenfeld. Katholische, Freie Evangelische Gemeinde, Heilsarmee und methodistische Gemeinde waren weitere Stationen. In jeder Kirche wurden wir sehr individuell empfangen. Wir haben nicht nur Räume, sondern etwas vom Leben in diesen Räumen mitbekommen. Nach dem Nachmittag ist deutlich, dass wir keinen Grund zur Klage über Trennendes sondern Grund zur Freude über Verbindendes haben. Nach dem Spaziergang ist deutlich: Wir können vieles gemeinsam tun und haben eine zentrale Botschaft. Unterschiedlichkeiten geben jedoch auch eine Möglichkeit der Identifikation und haben für ihre Berechtigung. In diesem Sinne beschäftigten wir uns zu Beginn unserer Feierlichkeiten mit dem Thema: Wie geht reformiert? Wir haben eine Aussensicht auf Reformierte Kirche von Dr. Michael Bangert, einem christkatholischen Pfarrer erhalten. Eine Aussage von Dr. Bangert war, dass reformiertes Christsein stark mit individueller Frömmigkeit verbunden ist, über die nur sehr wenig gesprochen wird. Darüber sollten wir aber sprechen. Diese Aufgabe ist uns für die nächste Zeit gegeben.


Der Sonntag war vom Festgottesdienst und einer Veranstaltung geprägt, die uns „hinter die Kulissen unserer Kirche“ sehen sah. Mark Hoskyn informierte zu manchem Hintergrund der Umbauphasen. Warum wurde das Gebäude so wie es heute ist? Zu unseren Glasfenstern informierte Christoph Matt. Anhand vieler Materialien und Werkzeuge liess er uns daran teilhaben, wie sein Vater die Fenster hergestellt hat.


Am Ende der Feierlichkeiten stand auch ein Blick in die Zukunft. Die frohmachende Botschaft von Jesus zu verkünden ist eine zentrale Aussage unserer Vision. Dazu gehört, die individuelle Frömmigkeit unter uns und darüber hinaus erfahrbar werden zu lassen. Mit unserer Kirche als Gebäude haben wir einen guten Raum und mit Birsfelden einen guten Ort dafür.  

    
Burkhard Wittig, Sozialdiakon

KinderferientageGemeindesonntag im Oktober und Kinderferientage

Das Thema Wüste und Wasser beschäftigte uns an drei Kinderferientagen zum Ende der Herbstferien.
Die Wüstenwanderung des Volkes Israel, welches immer wieder auf wundersame Weise Wasser und Nahrung vorfand, begleitete uns in verschiedenen Formen.  Felsen, aus denen Wasser quillt, wurden gebaut, ein Wüstenbild entstand, Experimente und Spiele mit Wasser und Sand haben wir kennen gelernt. Täglich kochten die Kinder unter Anleitung eines tollen Küchenteams ein schmackhaftes Mittagessen und waren wie Heinzelmännchen damit befasst, für den folgenden Gemeindesonntag Vorbereitungen zu treffen.  Am Gemeindesonntag für Gross und Klein spielte der Sand noch einmal eine Rolle. Gefässe für Wasser, Gläser wurden verziert und erhielten durch Sandstrahlen (satinieren) individuelle Muster.     
Burkhard Wittig, Sozialdiakon

senirorenferienSeniorenferien im Schwarzwald

In der letzten Oktoberwoche war eine Gruppe von Senioren gemeinsam im Schwarzwald unterwegs. Wir waren auf dem Belchen, in Freiburg, haben eine Rheinschifffahrt unternommen und die Gegend um Badenweiler erkundet. Im sehr familiären Hotel fühlte sich unsere Gruppe wohl und wurde verwöhnt. Ein Höhepunkt war der Besuch von Uli Führe, einem Musiker und Komponist, welcher uns alemannische Lieder und Dichtungen nahebrachte. Wir waren zwar räumlich nicht weit weg von Birsfelden, weit weg jedoch vom Alltag in welchen gute Erinnerungen an die gemeinsame Zeit mitgenommen werden konnten.

Burkhard Wittig, Sozialdiakon

kirche birsfelden150 Jahre Kirche und Kirchgemeinde in Birsfelden

Donnerstag 17. November bis Sonntag 20. November 2016

Am 14. Oktober 1866 wurde unsere Kirche eingeweiht. Damit verbunden war  die Selbständigkeit unserer Kirchgemeinde, welche zuvor zu Muttenz gehörig war. Somit können wir nach 150 Jahren das Jubiläum unserer Kirchgemeinde und des Kirchengebäudes feiern. Bei der Grundsteinlegung  für unsere Kirche wurde der Neubeginn in Birsfelden als eine Tat des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung benannt. Bis heute erfahren wir unsere Kirchgemeinde als einen Ort des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung. Dies gibt uns Anlass für verschiedene Veranstaltungen in der Zeit vom 17. bis 20. November:


Wie geht reformiert? Vortrag von Dr. Michael Bangert
Dr. Michael Bangert ist Pfarrer der Christkatholischen Gemeinde in Basel und Privatdozent für allgemeine Kirchengeschichte an der Universität in Bern. Er kommt am Donnerstag, 17. November 2016, 19.30 Uhr mit einen Vortrag zum Thema „Wie geht reformiert?“ zu uns. Damit wird eine interessante Aussensicht auf die reformierte Kirche verbunden sein.

 

Vesperfeier und Konzert
Eine Vesperfeier mit dem Capriccio-Chor am Freitag, 18. November 2016, 19 Uhr und ein Konzert mit dem Musikkorps am Samstag, 19. November, 19 Uhr werden die Vielfältigkeit der Nutzung unserer Kirche deutlich werden lassen.

 

Gemeindeessen, Cevi-Nachmittag und Kirchenspaziergang
Am Samstag, 19. November 2016 nach unserem Gemeindeessen gibt es um 13.30 Uhr ein Angebot für Kinder, veranstaltet mit dem Cevi im Kirchgemeindehaus. Erwachsene sind um 13:30 Uhr zu einem Kirchenspaziergang eingeladen. Wir wollen im Rahmen unseres Kirchen- und Gemeindejubiläums andere Kirchen und gottesdienstliche Räume in Birsfelden kennenlernen. Unser Spaziergang führt uns zur Methodistischen Gemeinde, der Heilsarmee, der Freien Evangelischen Gemeinde, zur katholischen Kirche und den Räumlichkeiten von G3 Basel im Sternenfeld.

 

Gemeindesonntag
Der Sonntag, 20. November 2016 ist unser Gemeindesonntag und beginnt mit einem Festgottesdienst um 10 Uhr. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Kirchgemeindehaus um 12 Uhr bestehen diverse Möglichkeiten, unser Kirchengebäude kennenzulernen. Informationen zur der Bauzeit und zu den Umbauphasen sowie Orgelführungen wird es geben. Erklärungen gibt es zu den Glasfenstern und deren Herstellung. Musikalisch umrahmt wird das Programm vom Ensemble QUIDNI (Silke Gwendolyn Schulze und Baptiste Romain). Zudem wollen wir der Frage nachgehen, wie wir unsere Kirchgemeinde in Zukunft als Ort des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung gestalten können.


Kirchenpflege und Mitarbeiterteam

Wahlen in die Kirchenpflege

 

Wir freuen uns der Kirchgemeinde mitzuteilen, dass die Kantonalkirche alle zur Wahl
gestellten KirchenpflegerInnen und Vertreter der Synode für die Amtsperiode 2017-2020
bestätigt hat.

 

Für die Kirchenpflege:
•    Peter Jung, Leiter Personal- und Organisationsentwicklung, Jahrgang 1966, bisher
•    Stefan Jutzi, Geschäftsführer, Jahrgang 1969, neu
•    Christoph Matt, pens. Archäologe, Jahrgang 1953, neu
•    Felix Rudin, Lehrperson Pflege HF, Jahrgang 1973, neu
•    Ruth Scheibler-Richner, Hausfrau, Jahrgang 1949, bisher
•    Jill Williamson, Projektleiterin und Mutter, Jahrgang 1974, neu

 

Von Amtes wegen in der Kirchenpflege vertreten sind die beiden Pfarrpersonen Sibylle
Baltisberger und Peter Dietz.

 

Die Vertretung in der Synode der Kantonalkirche:
•    Bruno Brunner, pens. Lehrer, Jahrgang 1952, bisher
•    Andrea Scalone, Archivarin, Jahrgang 1959, bisher

Hannah TreierEine Praktikantin in Birsfelden

Hannah Treier stellt sich vor

Guten Tag! Ich bin Hannah Treier, wohne in Basel und studiere Theologie an der Uni Basel. Neben meinem Studium werde ich vom September bis Januar in Ihrer Gemeinde das Ekklesiologisch-Praktische Semester (EPS) absolvieren, bei dem ich Einblick in die Vielfalt des Pfarrberufes erhalte und erste eigene Erfahrungen sammeln darf. Pfr. Peter Dietz wird mich dabei begleiten. So werde ich zuerst ein Praktikum in Diakonie und der Schule tätigen und ab Anfang Dezember regelmässig in Ihrer Gemeinde anzutreffen sein. Ich freue mich schon sehr auf eine spannende und lehrreiche Zeit und darauf, Sie persönlich kennenzulernen.

 

Hannah Treier

Agnes Valyi-NagySeit Ende Juni ist Pfarrer Mark Hoskyn in Pension

 

Verbunden mit seinem Weggang ist leider auch eine Stellenreduktion um 50%, was empfindlich spürbar wird. Stellenreduktionen bedingen Veränderungen und bieten auch Chancen für Neues. Neu wird sein, dass vermehrt Stellvertretungen für Sonntagsgottesdienste und Amtswochen eingesetzt werden, insbesondere in der Schulferienzeit.


Wir sind dankbar, dass wir für die Zeit vom 1. bis zum 13. August Agnes Valyi-Nagy für zwei Amtswochen-Stellvertretungen gewinnen konnten. Sie hat schon im vergangenen Herbst Peter Dietz während seines Weiterbildungsurlaubs vertreten und ist in der Kirchgemeinde ein bekanntes Gesicht. Sie wird ebenfalls den Sonntagsgottesdienst vom 7. August gestalten. Wir danken Agnes Valyi-Nagy im Voraus für ihr Engagement in Birsfelden.


Für Team und Kirchenpflege: Sibylle Baltisberger

Mark Hoskyn früherAbschied - Alles Ding hat seine Zeit ...

Auf Ende Juni werde ich meine Tätigkeit als Pfarrer der  Kirchgemeinde Birsfelden beenden.

 

Ich schaue zurück auf sehr erfüllte Jahre in meinem Beruf, an einem Ort, an dem ich mich schnell zu Hause gefühlt und viele freundliche und liebe Menschen getroffen habe. Persönlich habe ich es immer als eine besonders glückliche Fügung in meinem Leben empfunden, dass das Suchen nach Antworten in Glaubensfragen wohl mein innerstes Fragen nach dem LEBEN ist – und dies eigene Suchen zugleich der Kern meines beruflichen Weges wurde. Es bleibt aber auch manchmal ein leises Seufzen darüber, dass das Echo auf Gottes Fragen nach uns Menschen doch sehr gering bleibt und nicht immer alle meine Begegnungen mit Menschen befriedigend waren.


Was bleibt: Grosse Dankbarkeit - mein weiteres persönliches Suchen auf dem Weg - Menschen „Wege der Stille“ zu zeigen und zu begleiten – die Bibel von ihren jüdischen Wurzeln her verstehen zu lernen – und Teil der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde in Birsfelden zu bleiben.


Mark Hoskyn – Pfarrer

mark hoskynEin Kommen und Gehen ...

Seit dem Bau der reformierten Kirche in Birsfelden vor 150 Jahren waren schon einige Pfarrer und Pfarrerinnen hier tätig.


Johann Gottlieb Linder, 1866 – 1876
Friedrich Christoph Eppler, 1877 – 1899
Heinrich Nidecker, 1899 – 1939
Paul Eppens, 1937 – 1968
Reinhard Rockenbach, 1947 – 1969
Heinrich Philipp, 1968 – 1972
Walter Schmid, 1970 – 1972
Beno Bauer, 1970 – 1976
Theodor Fliedner, 1972 – 1992
Christoph Weber, 1973 – 1982
Irène Lehmann-Gysin, 1978 – 1986
Mark Hoskyn, 1984 – 2016
Christina Camichel, 1986 – 1990
Michael Schwarz, 1990 – 2003
Margreth Weisskopf Schwarz, 1990 – 2003
Audrey Drabe, 1993 – 2006
Sibylle Baltisberger-Zeier, 2003 -
Peter Dietz, 2009 -


Bei meinem Namen steht nun auch eine Jahreszahl! Meine lange und schöne Zeit als Pfarrer in Birsfelden, für die ich sehr dankbar bin, wird mit dem Gottesdienst am Sonntag den 26. Juni 2016 zu Ende gehen. Danach werde ich weiterhin ein Mitglied der Kirchgemeinde bleiben.


Mark Hoskyn – Pfarrer.

Vision für die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Birsfelden

vision

 

In einem längeren Prozess haben Kirchenpflege und Mitarbeiterteam eine Vision für unsere Kirchgemeinde entwickelt. Alles Miteinander in unserer Kirchgemeinde wird seither an dieser Vision ausgerichtet. Die Vision gibt eine Orientierung insbesondere in Zeiten von Veränderungen, die wir sehr deutlich spüren.


Alle unsere Aktivitäten werden stärker als zuvor hinterfragt, ob sie der Vision dienlich sind. Die Vision ist mit sieben Kernaussagen verbunden:

 

Im Jahr 202x wollen wir...

 

 

Manches ist heute nicht Vision im Sinn einer perspektivischen Zielsetzung, sondern Praxis im Gemeindeleben, anderes bedarf noch einer sehr zielgerichteten Arbeit.


Seit längerem steht über unserer Gemeindearbeit der Slogan „GEMEINSCHAFT IST EIN KRAFTWERK“. Diese Aussage verortet uns zum einen in Birsfelden mit seinem Kraftwerk und macht zum anderen deutlich, dass Gemeinschaft kraftvoll und visionär erlebt werden kann.